PISA-Ergebnisse
"Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass wir in Sachsen genau auf die richtige Strategie gesetzt haben. In allen Schularten haben wir einen sehr hohen Anteil Unterrichtsstunden in naturwissenschaftlichen Fächern. Wir haben auch als einziges Bundesland die Fächer Physik, Chemie und Biologie verpflichtend bis zum Abitur, " so Kultusminister Roland Wöller. "Dank PISA sehen wir jetzt, dass es sich lohnt, auf den MINT-Bereich zu setzen. Die Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen in der sächsischen Wirtschaft."
07.12.2010 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusLaut PISA-Studie 2009 ist in der Testdomäne Mathematik-Kompetenz ein Anstieg zu verzeichnen. Deutsche Schüler liegen hier im Ländervergleich über dem OECD-Durchschnitt im oberen Drittel. Hier sind seit PISA 2000 große Fortschritte erreicht worden. Auch in der Testdomäne Naturwissenschaften liegt Deutschland im oberen Drittel der Test-Länder."Doch Schüler können nur so gut sein wie ihre Lehrer," so Kultusminister Wöller. "Wenn wir diesen positiven Aufwärtstrend auch in den nächsten Jahren verstetigen wollen, müssen wir mehr in die Qualität der Lehrerausbildung investieren. Strukturdebatten bringen uns nicht weiter. Der Bund sollte reagieren und gemeinsam mit den Ländern eine Exzellenzinitiative für eine hohe Qualität in der Lehrerausbildung starten."
Auch wenn die deutsche Bildungspolitik bereits auf die Ergebnisse der PISA-Studien seit 2000 reagiert hat und die Maßnahmen sichtbare und positive Wirkungen zeigen, kann noch vieles verbessert werden.Das zeigen die Ergebnisse in der PISA-Schwerpunkt-Testdomäne "Lesekompetenz". Deutschlandweit haben die Schüler zwar Fortschritte gemacht, jedoch liegen sie immer noch im OECD-Durchschnitt."Im letzten nationalen Schulleistungsvergleich (Ländervergleich 2009) zu sprachlichen Kompetenzen nahmen Sachsens Schüler in Deutsch im Bereich Lesen eine Spitzenposition ein. Das zeigte uns eindrucksvoll, das es richtig ist, an unseren Schulen die Lesekompetenz besonders zu fördern," erklärt Wöller. Mehr als zwei Drittel (52% der Mittelschüler, 92% der Gymnasiasten) der sächsischen Neuntklässler erreichten oder übertrafen bereits in Klassenstufe Neun das für den Abschluss der Klassenstufe Zehn definierte Niveau. "Besonders erfolgreich sind unsere Lese-Projekte wie beispielsweise die ›Lesescouts‹ oder das Projekt ›Jungen lesen - aber anders'. Doch auch hier geht es nur gemeinsam mit den Eltern. Häufiges Vorlesen Zuhause ist wichtig für eine erfolgreiche Bildungskarriere", so Kultusminister Wöller. "In Sachsen fordern wir viel von unseren Schülern, doch fördern wir auch dort, wo es notwendig ist, um eine maximale Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. Dies zahlt sich jetzt aus."
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