Jugend forscht

Preisträger des Jugend forscht Finales 2010 zu Gast in Brüssel

Zum dritten Mal präsentieren Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht ihre herausragenden Wettbewerbsarbeiten in Brüssel. Auf Einladung des Hessischen Ministers der Justiz, für Integration und Europa, Jörg-Uwe Hahn, sind heute Abend zehn begabte Nachwuchswissenschaftler in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union zu Gast. Dort stellen sie im Rahmen einer exklusiven Ausstellung die Projekte vor, mit denen sie im Mai dieses Jahres erfolgreich am 45. Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen haben. Zu der Veranstaltung werden neben Mitarbeitern der EU-Kommission und Abgeordneten des Europaparlaments auch zahlreiche Vertreter der Wirtschaft erwartet.

01.12.2010 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

"Wir sehen den heutigen Abend als Beitrag des Landes Hessen zu einer sich verstetigenden Präsenz von Jugend forscht in Brüssel", sagt Nicola Beer, Hessische Staatssekretärin für Europaangelegenheiten. "Denn die Förderung von Bildung, Forschung und Wissenschaft ist für die hessische Landesregierung die wichtigste Zukunftsvision."

Drei Jungforscher, die in Brüssel ihr Projekt vorstellen, sind die Bundessieger Ali Karaca (18), Björn Bankowski (18) und Daniel Lamonski (18) vom Christian-von-Dohm-Gymnasium in Goslar. Beim Bundeswettbewerb 2010 wurden sie mit dem Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit ausgezeichnet. In ihrer Forschungsarbeit im Fachgebiet Chemie konnten sie nachweisen, warum bei der Herstellung von Eisensulfid manchmal ein deutlich hörbarer Pfeifton entsteht.

Neben vier weiteren Arbeiten wird auch das Projekt von Andreas Lang aus Chemnitz präsentiert. Der 20-Jährige errang beim 45. Bundesfinale den Bundessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Der Jungforscher entwickelte ein Computerprogramm, mit dem man mittels Schwarmintelligenz Gesichter auf Videos auch dann verfolgen kann, wenn sie sich drehen oder entfernen.

"Für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bedeutet der Empfang in Brüssel eine besondere Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen beim 45. Bundeswettbewerb", sagt Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. "Darüber hinaus bietet ihnen die Veranstaltung eine exklusive Gelegenheit, auf europäischer Ebene mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen."

Eine Liste aller Jugend forscht Preisträger, die in Brüssel zu Gast sind, finden Sie in der Anlage. Fotos der Jugendlichen in druckfähiger Auflösung und Kurzbeschreibungen ihrer prämierten Arbeiten gibt es in der Rubrik "Projekte & Teilnehmer" unter www.jugend-forscht.de im Internet.

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