Realschullehrkräfte weisen Vorwurf, Mädchen bei der Notengebung zu bevorzugen, entschieden zurück
"Mit großem Erstaunen haben wir heute zur Kenntnis genommen, dass die Landesschülervereinigung (LSV), eine private Schülerorganisation, sich mit Unterstellungen nun auch in die bundesweit geführte Sexismusdebatte einschaltet und dabei abstruse Behauptungen aufstellt. In aller Entschiedenheit weisen wir die Unterstellung dieser Schülergruppe - dass Mädchen aufgrund ihres Geschlechtes bessere Noten als Jungen bekommen würden – zurück." äußert sich Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands.
31.01.2013 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Wir Lehrkräfte wissen uns zu benehmen und gehen fair mit Schülerinnen und Schülern sowie im Kollegium miteinander um. Selbst die Beauftragten für Gleichstellungsfragen, die es seit vielen Jahren an jeder Schule gibt, die offiziell gewählten Schüler- und Personalvertretungen an den Schulen sowie die Mitglieder der Personalvertretung im Kultusministerium sprechen von ganz wenigen Einzelfällen." Dennoch müsse natürlich auch innerhalb der Schulgemeinschaft über die Gleichberechtigung von Mann und Frau diskutiert und alle immer wieder dafür sensibilisiert werden. Dazu kann die derzeit breit geführte Debatte ein wichtiger aktueller Anlass sein.
Dass angeblich gegen Sexismus an der Schule nichts unternommen werde, so die pauschalen Anschuldigungen von einigen Vertretern der LSV, ist eine Unterstellung, die so nicht hingenommen werden kann. Konkreten Einzelvorwürfen muss selbstverständlich nachgegangen werden, aber pauschale Verurteilungen und Verunglimpfungen eines ganzen Berufsstands zu verbreiten, ist weder seriös noch nachvollziehbar.
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