Rund 4 200 Kinder bereiten sich im Schuljahr 2008/2009 in Grundschulförderklassen auf die Grundschule vor

Im Schuljahr 2008/2009 wurden zum Stichtag 15. Oktober 2008 nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg 4 173 vom Schulbesuch zurückgestellte Mädchen und Jungen im schulpflichtigen Alter in öffentlichen Grundschulförderklassen betreut. Die Grundschulförderklasse hat die Aufgabe, schulpflichtige und vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder zur Grundschulfähigkeit zu führen. Durch gezielte Förderung sollen sie in ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung so unterstützt werden, dass eine Aufnahme in die Grundschule möglich wird, hierbei kommt dem sozialen Lernen innerhalb der Gruppe besondere Bedeutung zu. Die Grundschulförderklassen werden an den Grundschulen geführt. Sie sind eng mit dem ersten Schuljahr verzahnt, um eine optimale Förderung der Kinder zu erreichen und sie gegebenenfalls unterjährig in die erste Klasse einzuschulen. Insgesamt wurden im Schuljahr 2008/2009 etwa 102 000 Schülerinnen und Schüler in öffentlichen und privaten Grundschulen eingeschult.

02.03.2009 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Zum Vergleich: Im Schuljahr 2007/2008 wurden 4 403 Kinder in Grundschulförderklassen betreut; etwa 105 000 Schülerinnen und Schüler wurden eingeschult.)

Im laufenden Schuljahr bestehen an 239 Schulstandorten insgesamt 290 öffentliche Grundschulförderklassen. Landesweit wurden je Klasse im Durchschnitt 14 Kinder überwiegend halbtägig betreut. Die durchschnittliche Klassengröße reichte von 10 Kindern im Alb-Donau-Kreis bis zu 20 Kindern im Landkreis Heidenheim.

Mit einem Anteil von rund 67 Prozent (2 798) waren Jungen in öffentlichen Grundschulförderklassen deutlich in der Überzahl gegenüber Mädchen. 22 Prozent (928) der betreuten Kinder hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Von den insgesamt 703 Personen des Lehr- und Erziehungspersonals, das zu 93 Prozent weiblich war, waren fast zwei Drittel (64 Prozent) Lehrerinnen oder Lehrer, 29 Prozent Erzieherinnen oder Erzieher, 6 Prozent Sozialpädagoginnen oder Sozialpädagogen und 1 Prozent hatten eine anderweitige Ausbildung.


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