Bayern

"Runder Tisch zur Sicherstellung des Unterrichts an Gymnasien"

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle setzt beim Abbau von Unterrichtsausfall auf den engen Dialog mit Schulleitern, Lehrkräften und Eltern. Auf der Basis des von ihm in der vergangenen Woche vorgestellten Gesamtkonzepts will er den Unterricht an den Schulen in Bayern konsequent sichern - ganz im Sinne einer verlässlichen Schule. "Unser Ziel ist es, dass für unsere Schülerinnen und Schüler möglichst wenig Unterrichtsstunden ausfallen", so der Minister.

11.10.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Um den Ausfall von Unterricht an den Gymnasien nachhaltig zu senken, wird der Minister die Direktorenvereinigung, den Bayerischen Philologenverband und die Landeselternvertretung zu einem runden Tisch einladen.

Er sucht auch einen intensivierten Dialog mit der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände.

Die Elemente des strategischen Gesamtkonzepts des Ministeriums zur Senkung des Unterrichtsausfalls umfassen u. a. die mobilen Reserven und die Zuweisung von Geldmitteln, mit denen die Schulen Aushilfslehrkräfte beschäftigen können, sowie die Möglichkeiten, wie die Einzelschule im Rahmen der Eigenverantwortung etwa durch bezahlte Mehrarbeit den Unterricht sicherstellt.

An den Schulen will Minister Spaenle ein Personalbudget einrichten, um den Unterricht zu sichern.

Als Grundlage für die Optimierung der bereits gängigen Instrumente soll ab dem kommenden Schuljahr eine verfeinerte Erhebung der Unterrichtssituation dienen. Ab dem kommenden Jahr will der Minister alle Gymnasien und Realschulen in die Erhebung mit einbeziehen.

Nach der bisherigen repräsentativ angelegten Erhebung, die bereits zum Schuljahr 2010/2011 zeitlich ausgeweitet worden ist, liegt der Anteil des Unterrichts, der ersatzlos ausfällt, durchschnittlich bei knapp zwei Prozent, bei Gymnasien auch aufgrund des doppelten Abiturientenjahrgangs bei 3,9 Prozent.


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