Lehrerstellen

Sachsen-Anhalt stellt bis zu 500 Lehrkräfte ein

(red/pm) Kultusminister Stephan Dorgerloh hat darauf hingewiesen, dass das Land Sachsen-Anhalt keineswegs nur die von GEW-Chef Thomas Lippmann geforderten 300, sondern bis zu 500 Neueinstellungen von Lehrkräften plant.

08.10.2015 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

"Die Forderungen der GEW bleiben deutlich hinter dem Regierungshandeln zurück. Das Kabinett hat bereits im September verabredet, dass es zusätzliche Neueinstellungen im laufenden Schuljahr geben wird", erklärte er am 7. Oktober in Magdeburg im Hinblick auf die geäußerte Kritik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

So sei allein im November eine Ausschreibung von mehr als 260 Lehrerstellen vorgesehen. Dazu kämen bis zu 250 zusätzliche Lehrkräfte für die Sprachförderung, die für 2016 ausgeschrieben werden.

Zudem verwies der Minister auf weitere Möglichkeiten für die Schulen, im Bedarfsfall flexibel zu reagieren. Dafür sei der Topf mit Vertretungsmitteln auf 2,5 Millionen Euro erhöht worden. "Das soll dabei helfen, um kurzfristig und punktgenau in Krankheitsfällen den Bedarf zu decken und notwendige Vertretungen abzusichern."

Die Befragung der GEW ist nach Auffassung des Kultusministeriums weder repräsentativ noch spiegelt sie die realen Zustände an den Schulen wider. Zunehmend stellt sich hier die Frage, ob Thomas Lippmann die Rolle als Wahlkämpfer und als GEW-Vorsitzender auseinander halten kann.

Zum Schuljahresbeginn sind die Schulen mit einem Arbeitsvermögen landesweit von 104,9 Prozent ausgestattet worden. Abzüglich längerer Erkrankungen und Elternzeit liegt die Unterrichtsversorgung bei 101,4 Prozent. Diese Zahlen erweisen sich als stabil.


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