Berlin

Scheeres: "Inklusion ist kein Sparmodell"

Am Dienstagabend beschloss der Inklusionsbeirat mit großer Mehrheit die Empfehlungen zur Überarbeitung des Senatskonzepts "Inklusive Schule - Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen".

01.02.2013 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Mit dem Gesamtkonzept "Inklusive Schule" will der Senat schrittweise die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen. Ziel ist es, den Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die am gemeinsamen Unterricht an allgemeinen Schulen teilnehmen, zu erhöhen. Das Angebot an sonderpädagogischen Förderzentren wird entsprechend dem Bedarf erhalten bleiben.

"Unser Ziel muss es sein, dass Eltern frei entscheiden können, ob ihr Kind an einer Regelschule lernen soll. Inklusion betont die Individualität jedes Kindes. Im Schulalltag bedeutet das, dass immer mehr Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ganz selbstverständlich mit nichtbehinderten Gleichaltrigen lernen werden. Um diesen Weg an den Berliner Schulen umzusetzen, werde ich mir die Empfehlungen des Beirats genau ansehen. Uns muss allen klar sein, dass Inklusion an der Berliner Schule kein Sparmodell ist und Kostenneutralität nicht Teil des Konzepts sein kann," so Sandra Scheeres, Bildungssenatorin. "Ausdrücklich möchte ich mich bereits heute für die Arbeit des Beirats unter Leitung von Sybille Volkholz bedanken."

Die Empfehlungen wird der Beirat am 22. Februar 2013 veröffentlichen. Sie stellen jeweils einen Bezug zu den Seiten im Gesamtkonzept der Senatsverwaltung her, auf denen Aussagen zu den entsprechenden Themen erfolgen.


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