Schlechte Mathe-Leistungen: GEW macht falsche Fragestellungen verantwortlich

Die schlechten Ergebnisse des Probelaufs für die zentralen Abschlussprüfungen in Mathematik an Haupt- und Realschulen eignen sich aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht für eine Skandalisierung.

22.05.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Die Ergebnisse sind derartig neben der Spur, dass sie sich nur durch falsche Fragestellungen erklären lassen. Das Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein bilden sie mit Sicherheit nicht richtig ab", sagte GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn am Donnerstag, den 22. Mai in Kiel. Es dränge sich der Eindruck auf, als seien die Aufgaben an den Schülerinnen und Schülern vorbei geplant worden. So berichteten Schulen von zu großer Textlastigkeit der Aufgaben und unverständlicher Konzentration auf bestimmte mathematische Felder.

Für den GEW-Landesvorsitzenden verdeutlichten die sonderbaren Ergebnisse des Probelaufs auch die Fragwürdigkeit von zentralen Abschlussprüfungen. "Auch aus anderen Bundesländern wissen wir, dass es bei zentralen Abschlussprüfungen immer wieder Probleme mit den Fragestellungen gibt. Deshalb ist zu bezweifeln, dass zentrale Prüfungen auch wirklich zu besseren Leistungen führen."

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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