Schleswig-Holstein investiert viel für die Zukunft unserer Kinder

"Bildung und Betreuung haben in Schleswig-Holstein einen hohen Stellenwert. Trotz angespannter Haushaltslage steigern wir die Ausgaben für Kinder und Jugendliche und setzen viele erfolgreiche Projekte fort," so Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und Familien- und Jugendministerin Dr. Gitta Trauernicht heute (25. August) zur Veröffentlichung des 12. Kinder- und Jugendberichtes. Beide Ministerinnen lobten die Kernbotschaft des Berichtes, nach dem Bildung, Erziehung und Betreuung Kindern aller Alterstufen zugänglich sein müsse.

26.08.2005 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Erdsiek-Rave sieht die Politik der Landesregierung durch die Forderungen der Fachkommission, die den Bericht erstellt hat, grundsätzlich bestätigt. "Mit unserem Konzept der Offenen Ganztagsschulen, von denen es schon über 220 Schulen in Schleswig-Holstein gibt, mit der Verankerung des Bildungsauftrages in den Kindertageseinrichtungen sowie mit dem flächendeckenden Ausbau des "Integrativen Sprachförderkonzeptes" sind wir auf dem richtigen Weg," betonte die Bildungsministerin.

Trotz rückgängiger Kinderzahlen werde das Land auch weiterhin die Kindertageseinrichtungen jährlich mit 60 Millionen Euro unterstützen. Dies komme mittelfristig auch dem Ausbau für Kinder unter drei Jahren zu Gute, meinte Erdsiek-Rave. "Das Ziel eines Einstiegs in die Gebührenfreiheit für Kinderbetreuung ist gesellschaftspolitisch richtig. Aufgrund der schwierigen Lage der öffentlichen Haushalte ist dies aber nur durch finanzielles Engagement des Bundes umzusetzen. Hier dürfen die Kommunen nicht alleine gelassen werden." Sie hätten aber auch die Verantwortung und Pflicht, den Bedarf an Betreuung für Kinder unter drei Jahren durch Krippen oder Tagespflegekräfte zu decken, ergänzte die Bildungsministerin. Das Land werde die Qualifizierung der Tagespflegekräfte unterstützen.

"Die ganzheitliche Bildung gehört zur politischen Agenda der Landesregierung. Mit der vor einer Woche gestarteten Service-Agentur "Ganztägig lernen" arbeiten Jugendhilfe und Schule im Schulterschluss für die Kinder und Jugendlichen - sowohl das Lern- und Lebensumfeld im Blick. Diese Kooperation ist eine Bereicherung für beide Seiten. Lernen ist nicht nur das Vermitteln von Wissen, lernen ist auch das miteinander und voneinander lernen, die Rücksichtnahme auf die individuelle und soziale Entwicklung. Der Ganzheitliche Bildungsansatz wird nach meiner festen Überzeugung zu besseren Schul- und Lernergebnissen führen und damit die Chancen jedes einzelnen Kindes verbessern", sagte Jugendministerin Dr. Gitta Trauernicht.

Beide Ministerinnen betonten, dass manche Schritte zu einer neuen Lern- und Lehrkultur im Interesse der Kinder und Jugendlichen sicher schneller gehen müssten. Finanzielle Ressourcen setzten Grenzen, aber vor allem das Umdenken in den Köpfen dauere oft länger als gewünscht. "Bei uns hat nicht alleine Arbeit Vorfahrt, sondern Kinder und Bildung ebenso," bekräftigte Erdsiek-Rave. "Im Sinne der Botschaft des 12. Kinder- und Jugendberichtes "Bildung ist mehr als Schule und Schule ist mehr als Bildung" werden wir unseren Weg in Schleswig-Holstein konsequent fortsetzen."


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