Schüler und Realschullehrer einer Meinung – "Qualität der ökonomischen Bildung in Deutschland muss erhöht werden!"
BSK-Bundesvorsitzender Arne Fillies und VDR-Bundesvorsitzender Jürgen Böhm begrüßen Initiative des Gemeinschaftsausschusses der deutschen gewerblichen Wirtschaft zur Vertiefung der ökonomischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen "Die Kompetenzen im Umgang mit ökonomischen Sachverhalten und Problemlagen müssen künftig bei Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Schulen weiter vertieft werden", diese Feststellung trafen übereinstimmend der Vorsitzende der Bundesschülerkonferenz Arne Fillies und der Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Realschullehrer, Jürgen Böhm, am Rande einer Tagung im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin.
02.12.2010 Pressemeldung Verband Reale BildungDie Vertreter der Schüler und der Lehrkräfte unterstützten gemeinsam den in Berlin von einer Expertenkommission vorgelegten und von Prof. Retzmann (Uni Essen) vorgestellten Entwurf eines Konzeptes, das eine Vertiefung der ökonomischen Bildung, die Einführung geschlossener ökonomischer Bildungsgänge und eines Unterrichtsfaches "Wirtschaft". Zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung müsse heute die Vermittlung ökonomischer Kompetenzen gehören betonten beide Vorsitzende.
Dabei müssten allen Schülerinnen und Schülern Grundkompetenzen vermittelt werden, aber auch die Möglichkeit der Vertiefung und Profilbildung, wie bereits heute an den Realschulen in Bayern, ermöglicht werden.
Fillies und Böhm forderten für alle Bundesländer eine wissenschaftlich fundierte Lehrerausbildung mit eigenen Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften, um den Schülerinnen und Schülern ökonomische Zusammenhänge und Vorgänge professionell und auf hohem qualitativem Niveau vermitteln zu können. "Man darf in Sonntagsreden nicht nur von Verbraucherkompetenzen reden, sondern die Voraussetzungen dafür schaffen, so dass Heranwachsende diese entwickeln können", so Fillies und Böhm.
Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), Dachauer Str. 44 a, 80335 München Tel. 089 / 55 38 76, Fax 089 / 55 38 19, . Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) – Verband der Lehrer und Lehrerinnen an Schulen im Sekundarbereich - ist der Dachverband der ca. 20.000 Mitglieder zählenden Lehrerverbände des Realschulwesens und verwandter Schulformen in den Bundesländern. Er setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung eines vielfältig organisierten Schulwesens in der Sekundarstufe I ein und widmet vor allem der bildungspolitischen Mitte, also den Mittleren Bildungsgängen und Perspektiven sowohl für den beruflichen Einstieg wie auch für studienorientierte Bildungsabschlüsse seine besondere Aufmerksamkeit. Der VDR ist Diskussionsplattform, Sprachrohr und Dienstleister für seine Landesverbände und ihre Mitglieder.
Die Bundesschülerkonferenz ist die Ständige Konferenz der Landesschülervertretungen der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Sie behandelt Angelegenheiten der Bildungspolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen. Die Bundesschülerkonferenz ist überparteilich und überkonfessionell. Sie sorgt für die gegenseitige Unterrichtung und den Erfahrungsaustausch zwischen ihren Mitgliedsländern und tritt fördernd für die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler im Schulwesen ein. Sie hält daher enge Kontakte zu den zuständigen Behörden, Institutionen und Verbänden. Sie ist an Aufträge und Weisungen nicht gebunden. Postanschrift: Bundesschülerkonferenz beim Landesschülerrat Niedersachsen, Berliner Allee 19, 30175 Hannover E-Mail: Homepage: www.bundesschuelerkonferenz.org Tel.: +49 151 17 40 62 66
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