Schüler werden mit anderen Kulturen vertraut

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hat heute in der Residenz in Würzburg 18 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern mit einem Stipendium aus Mitteln des Kulturfonds Bayern ausgezeichnet. "Die Möglichkeit, im Ausland eine Schule zu besuchen und in einer Familie zu leben, vermittelt den Schülerinnen und Schülern wichtige Erfahrungen und Einblicke in andere Kulturräume", so Kultusminister Siegfried Schneider bei der Verleihung.

18.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Schülerinnen und Schüler würden als "Botschafter Bayerns" mit der Unterstützung des Freistaats eine wichtige Rolle im Kulturaustausch übernehmen. Jugendliche lernten bei dem Auslandsaufenthalt, Probleme selbst zu lösen. Es sei eine wichtige Erfahrung, wenn sich die Jugendlichen auf ein fremdes Land einlassen, so der Minister. Im Bedarfsfall aber stehe das Komitee Youth For Understanding unterstützend zur Verfügung. Er wünschte den Stipendiaten des Kulturfonds, dass sie reich beschenkt von dem Auslandsaufenthalt in diesem Jahr zurückkehren. Die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler an ihren Auslandsaufenthalt wurden in kurzen Ansprachen deutlich: Interesse an anderen Ländern und den Menschen dort sind häufig die Triebfeder für den geplanten Auslandsaufenthalt. Aber auch die Chancen, die sich durch die Auslandserfahrungen für sie ergeben, waren für manche Stipendiaten wichtig.

Knut Möller, Geschäftsführer Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. Deutschland, skizzierte die Möglichkeiten, die die Schüler sich durch den Alltag im Ausland für ihren späteren Lebensweg eröffnen können. Das Bayerische Kulturfonds-Stipendium für Schülerinnen und Schüler fördert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Komitee Youth for Understanding den internationalen Austausch junger Menschen aus Mitteln des Kulturfonds Bayern.

Mit dem Teilstipendium von bis zu 4.000,00 € können Schülerinnen und Schüler, die in Bayern leben und zwischen 16 und 18 Jahre alt sind, ein Schuljahr bei einer Gastfamilie in den Partnerländern Bayerns (Bulgarien, China, Indien, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei und Ungarn) verbringen und dort eine Gastschule besuchen. Dabei werden Respekt, Freundschaft und Vertrautheit mit anderen Kulturen gefördert, also wesentliche Grundlagen für Völkerverständigung, Frieden und Zukunftsfähigkeit. Mit der Teilnahme an diesem Programm erlernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Sprache ihres Gastlandes, sondern erwerben Kompetenzen im interkulturellen Bereich, die so nur durch einen längeren Auslandsaufenthalt vermittelt werden können.

Ausgewählt wurden in diesem Jahr:

(Nachname, Vorname - Schule, Ort - Gastland)

Bieringer, Johanna
Josef-Effner-Gymnasium Dachau
China

Buchta, Judith
Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth
Polen

Daxeder, Sebastian
Wilhelm-Leibl-Realschule, Bad Aibling
China

Euringer, Isabelle
Städt. Sophie-Scholl-Gymnasium, München
Polen

Fleischmann, Johanna-Isabelle
Pirckheimer-Gymnasium Nürnberg
China

Fuchs, Christina
Kolleg der Schulbrüder – Gymnasium des Schulwerks der Diözese Augsburg, Illertissen
Bulgarien

Irber, Natalie
Städtische Elly-Heuss-Realschule, München
Russland

Köppen, Juliane
Werner-von-Siemens-Gymnasium, Regensburg
Ungarn

Metz, Chantal
Hauptschule Haar
Ungarn

Miller, Mavila
Gymnasium und Realschule Maria Stern der Franziskanerinnen Göggingen, Augsburg
China

Rachinger, Annette
Gabrieli-Gymnasium, Eichstätt
Ungarn

Rachinger Johanna
Gabrieli-Gymnasium, Eichstätt
Rumänien

Rottmann, Sophia
Gymnasium Weilheim
Rumänien

Salamy, Ranja
Realschule am Europakanal, Erlangen
Indien

Schiller, Axel
Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, Regensburg
Bulgarien

Schlee, Franziska
Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg
Polen

Shau, Stella
Theresia-Gerhardinger-Gymnasium am Anger, München
China

Trieu, Senny
Staatliche Realschule Neutraubling
China


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