Schülerwelttheatertag in Bautzen erfolgreich zu Ende gegangen

"Theater zu spielen fördert Fähigkeiten wie Sprache, Fantasie, Kreativität, Bewegung, Selbstständigkeit und Urteilsvermögen, deren Ausbildung das Umfeld vieler Schülerinnen und Schüler heute nicht mehr in diesem Maße ermöglicht", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, während der Abschlussveranstaltung des 8. Schülerwelttheatertages in Bautzen. Die Vermittlung dieser kulturellen Bildung sei für junge Menschen Kompass und Proviant zugleich, um sich in einer Vielzahl von Anforderungen, Eindrücken, Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten zurechtfinden zu können.

26.03.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Der erste Schülerwelttheatertag hatte vor acht Jahren mit dem Ziel stattgefunden, Schülern ein besonderes Forum zu geben. Anlass war und ist der Welttheatertag, der jährlich am 27. März begangen wird. Inzwischen hat sich die Zahl der Darstellerinnen und Darsteller von damals 350 auf heute 850 mehr als verdoppelt. "Die Vielfalt der Theateraufführungen zeigt deutlich, in welchem Maße sich die Theaterarbeit in den Schulen und Einrichtungen sowie in der außerschulischen Arbeit etabliert hat", so Staatsministerin Dr. Stange.

Darüber hinaus müsse sich das Theater noch mehr um das Publikum von morgen und übermorgen kümmern. Eine aktuelle Studie des Deutschen Bühnenvereins mache deutlich, dass viele junge Menschen Theater nach wie vor als "fremde Kultur" ansehen. "Genau hier setzt der Schülerwelttheatertag an, indem Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Theatern Brücken bauen, um noch mehr "Publikum von morgen und übermorgen" für das Theater zu begeistern. "Nur wenn wir diese Zusammenarbeit weiter intensivieren, erreichen wir auch den Nachwuchs – nicht nur in Form eines interessierten Publikums, sondern auch als zukünftige Schauspieler auf der Bühne", sagte Ministerin Dr. Stange abschließend.


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