Schulsenatorin Goetsch sucht den Dialog

Die neue Schulsenatorin Christa Goetsch hat Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler in einem Brief zum Schulbeginn nach den Pfingstferien einen engen Austausch über die neue Schulpolitik angeboten.

20.05.2008 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

"Wir wollen alle an Schule Beteiligten und Interessierte regelmäßig über den Stand der bildungspolitischen Entwicklung informieren", sagte Goetsch am Dienstag in Hamburg. Sie werde in regelmäßigen Briefen, Veranstaltungen vor Ort, einem umfassenden Internetauftritt und Schulbesuchen über die Neuerungen informieren. Besonders wichtig sei ihr der direkte Dialog mit den Beteiligten. Zu einer neuen Kultur des Lernens gehöre auch eine neue Kultur des Umgangs miteinander. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit.

Schon ab dem nächsten Schuljahr 2008/09 werde sich einiges verändern: In den Grundschulen wird es kleinere Klassen geben. Es sollen keine isolierten 7. Hauptschulklassen mehr eingerichtet werden. In neu einzurichtenden regionalen Schulentwicklungskonferenzen sollen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Schulen gestalten. In einer Fortbildungsoffensive werden Lehrerinnen und Lehrer auf die neuen Anforderungen vorbereitet. Alle Veränderungen von Schule und Unterricht könnten nur wirksam werden, wenn sie von allen gemeinsam aktiv ausgestaltet und getragen würden, sagte die Schulsenatorin.


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