Sieger beim Schüler-Denkmalwettbewerb geehrt
Wer war Fritze Bollmann? Warum steht der Roland vor dem Rathaus? Was hat es mit den abgeschlagenen Köpfen der Figuren vor der Burg in Ziesar auf sich? Fragen, die sich zahlreiche Schüler beim Wettbewerb "Denkmale in unserer Region – Schüler forschen für Schüler" gestellt haben.
10.06.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgAm Nachmittag wurden durch Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Bildungsminister Holger Rupprecht die Sieger geehrt. Insgesamt wurden bei dem in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" und dem Landesamt für Denkmalpflege initiierten Projekt ein erster, ein zweiter und drei dritte Preise sowie zwei Anerkennungen verliehen.
Sieger wurden die Schülerinnen Julia Göthling und Carina Wuttke vom Märkischen Gymnasium "Friedrich Grasow" (Brandenburg a.d.H.) für ein Brettspiel, ein Quiz und einen Rundgang in der Stadt Brandenburg a.d.H. Der zweite Preis wurde Jane Kahle und Karsten Wartenberg der "Thomas-Müntzer-Gesamtschule" (Ziesar) zuerkannt, für Ihren Beitrag einer Schülerexkursion verknüpft mit einem Ratespiel in Rogäsen. Die dritten Preise gehen für ein Würfelspiel über die Stadt Belzig an die Schüler Tony Gärtner und Roy Schaller (Gesamtschule Belzig), Diane Wille und Hannes Sommer ("Thomas-Müntzer-Gesamtschule", Ziesar) für eine CD-Präsentation über das "Dretzeler Schloss" sowie an Alexander Euen und Romano Zahl (Märkisches Gymnasium "Friedrich Grasow", Brandenburg a.d.H.) für einen Rundgang in Quizform durch die Stadt Brandenburg. Anerkennungen erhielten ein Beitrag des "Heinrich-Heine-Gymnasium" (Cottbus) sowie die "Theodor-Fontane-Gesamtschule" für einen "Spaziergang durch Ketzin".
"Die Fach-Jury war beeindruckt von der hohen Qualität der Arbeiten, aus der auch ersichtlich wird, dass sich die Schüler eingehend mit den Zeugnissen der Vergangenheit in ihrer Region befasst haben", zeigte sich Ministerin Wanka erfreut.
Minister Rupprecht betonte: "Auseinandersetzung mit Geschichte der Region ist lebendiger Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit sehr originellen Ideen dem Thema Denkmale genähert und so anderen Jugendlichen einen Zugang zur Geschichte der Heimat erschlossen."
Der Wettbewerb war mit insgesamt 2.500 Euro dotiert.
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