Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs stehen fest

In einem kleinen Festakt haben heute Harald Lemke, Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Finanzen, und Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, die 18 Sieger des 40. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs in Lollar ausgezeichnet. Beide lobten die erneut verbesserten Ergebnisse als stetigen Trend der vergangenen Jahre. Die Ausrichter waren sich ferner einig, dass der Hessische Mathematik-Wettbewerb Transparenz schafft, den sportlichen Wettbewerb fördert und die Bedeutung der Mathematik als Schlüsselkompetenz für Wirtschaftsberufe hervorhebt. Dr. Joachim Lenz, Werkleiter der Bosch Thermotechnik GmbH Lollar, zeigte hoffnungsvollem Nachwuchs, wie viel Mathematik in den Produkten der Firma steckt. "Die Zukunft unseres Unternehmens und die Standortfrage Deutschland hängen entscheidend von gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab", betonte er.

26.05.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Mathematik ist eine Herausforderung an den Verstand und den Leistungswillen der Schülerinnen und Schüler. Das hervorragende Abschneiden der Landessieger verdient höchste Anerkennung", beglückwünschte Staatssekretär Lemke die Preisträger zu ihrem Erfolg. Gemeinsam mit Prof. Dieter Weidemann überreichte er den Mathe-Assen Urkunden und Geldpreise. "Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Mathematik zu vergleichen", betonte Lemke. Die Veröffentlichung der Ergebnisse im Internet schaffe Transparenz und sporne die Schulen an, ihre Leistungen weiter zu verbessern. Insgesamt haben rund 57.700 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen an 545 Haupt-, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien am Schulentscheid des hessischen Mathematik-Wettbewerbs 2007/08 teilgenommen. Die Ergebnisse wertete der Staatssekretär als deutliches Zeichen für ein stabilisiertes Leistungsniveau. Während die Spitzengruppen am oberen Rand des Leistungsspektrums angekommen seien, gäbe es in den unteren Bereichen noch Handlungsbedarf.

Prof. Dieter Weidemann erklärte, dass die Metall- und Elektro-Industrie in Hessen den Landeswettbewerb unterstütze, läge auf der Hand: Der für Hessen so wichtige Wirtschaftszweig brauche Menschen mit einer hohen mathematischen Allgemeinbildung. Denn Mathematik sei die Sprache der Technik. Die M+E-Industrie brauche deshalb qualifizierten Nachwuchs mit der Muttersprache Mathematik; gute Auszubildende in den gewerblich-technischen Berufen, Ingenieure und viele versierte Mitarbeiter mit Wissen und Können, das auf der Mathematik basere. Dieses Wissen und Können müsse in der Schule vorbereitet und angelegt werden: "Ich hoffe, dieser Wettbewerb fördert auch die Motivation von vielen weiteren Lehrkräften , ihre Schüler für die Klarheit, Vielfalt und Ästhetik der Mathematik zu begeistern." Entscheidend blieben Motivation und Durchhaltevermögen. "Wem es Spaß macht, knifflige Probleme zu lösen, bei dem stellt sich auch als Bestätigung erneut der Spaß´am Geleisteten ein. Das ist ein sich selbst verstärkender Kreislauf von Wettbewerben" im Unterrichtsfach Mathematik wie auf allen anderen Gebieten des Lebens. Auch das Wissen um Gesetzmäßigkeiten und die Eröffnung weiterer Perspektiven durch Veränderungen des Blickwinkels, bereicherten und erleichterten das Leben insgesamt, machte Weidemann den hessischen Jugendlichen den universalen Nutzen der Mathematik deutlich.

Landessiegerinnen und Landessieger 2007/2008 (alphabetisch)

Aufgabengruppe A (Schülerinnen und Schüler der Gymnasien oder der gymnasialen Zweige, A-Kurse der integrierten Gesamtschulen):

Blühdorn, Johannes; Altes Kurfürstliches Gymnasium, Bensheim
Bruttger, Bernd Benjamin; Graf-Stauffenberg-Gymnasium, Flörsheim
Duda, Dominik; Leibnizschule, Wiesbaden
Esser, Anna; Bettinaschule, Frankfurt
Goslar, Lennart; Altkönigschule, Kronberg
Tscheuschner, Till; Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, Kassel

Aufgabengruppe B (Schülerinnen und Schüler der Realschulen oder der Realschulzweige, B-Kurse der integrierten Gesamtschulen):

Auth, David; Realschule Marianum, Fulda
Benz, Manuel; Stadtschule, Schlüchtern
Moor, Hermann; Erich Kästner-Schule, Homberg
Pflugmann, Martin; Freie Christl. Schule Frankfurt, Frankfurt
Poletek, Michal; Geschwister-Scholl-Schule, Alsfeld
Schmitt, Theresa; Realschule Marianum, Fulda

Aufgabengruppe C (Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen oder der Hauptschulzweige, C-Kurse der integrierten Gesamtschulen):

Blum, Michael; Stadtschule, Schlüchtern
Eich, Marius; Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf
Houshami, Meyssam; Rabanus-Maurus-Schule, Oestrich-Winkel
Laufer, Niklas; Jossatal-Schule, Jossgrund
Neff, Philipp; Theodor-Litt-Schule, Michelstadt
Pogodalla, Marco; Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Hadamar

Ausgezeichnete Schulen (In diesem Jahr wurden erstmals Preise an Schulen vergeben, die sich über mehrere Jahre hinweg mit überdurchschnittlichen Leistungen im Mathematikwettbewerb hervorgetan haben):

Altes Kurfürstliches Gymnasium, Bensheim
Elisabethenschule, Hofheim
Johannes-Gutenberg-Schule, Gernsheim
Johanneum-Gymnasium, Herborn
Justus-Liebig-Schule, Darmstadt
Realschule Marianum, Fulda
Stadtschule, Schlüchtern
Theodor-Litt-Schule, Michelstadt


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