Individuelle Förderung

Sitzenbleiberquote in Nordrhein-Westfalens Schulen sinkt stetig

Am morgigen Samstag findet die zweite landesweite Fachtagung der Initiative "Komm mit! – Fördern statt Sitzenbleiben" zum Thema "Diagnostische Grundlagen individueller Förderung" in der Universität Münster statt. In der vom Schulministerium und Lehrerverbänden gemeinsam getragenen Initiative "Komm mit!" arbeiten rund 700 Schulen mit dem Ziel, die Quote nicht versetzter Schülerinnen und Schüler zu verringern, ohne Leistungsansprüche zurückzunehmen.

16.04.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Diese Initiative ist für uns ein großer Erfolg", betont Schulministerin Barbara Sommer. "Gut ein Drittel aller Schulen der Sekundarstufe I beteiligen sich an diesem bundesweit einmaligen und größten Projekt, das bisher im Land umgesetzt wurde. Schülerinnen und Schüler, die von einem Leistungsversagen bedroht sind, so zu fördern, dass sie das Klassenziel erreichen, ist eine große pädagogische Verantwortung, die unsere Lehrerinnen und Lehrer erfolgreich meistern".

Die Zahl der Sitzenbleiber ist in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich rückläufig und weist in der Sekundarstufe I mit durchschnittlich 2,4 Prozent den niedrigsten jemals gemessenen Wert auf. Dieser Trend ist in allen Schulformen zu beobachten und ist im Gymnasium besonders ausgeprägt. Hier ist die Zahl der Sitzenbleiber von 2004/2005 bis heute von 2,4 auf 1,3 Prozent gesunken.

Schulministerin Sommer: "Diese Zahlen zeigen, dass sich das Bewusstsein in den Schulen verändert hat. Lehrerinnen und Lehrer stellen sich verantwortungsvoll der Aufgabe der individuellen Förderung."


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