Staatsminister Jürgen Banzer zum bundesweit geplanten "Schulstreik"

"Das, was die Schüler bewegt, ihre Sorgen und Nöte nehme ich ernst. Daher möchte ich auf diesem Wege nochmals klar zum Ausdruck bringen, dass ich auf den Dialog mit ihnen und allen an Schule Beteiligten setze. Aus diesem Grund biete ich den Schülervertretern ausdrücklich an, die begonnenen Gespräche fortzusetzen", so Staatsminister Jürgen Banzer. Der Minister wies darauf hin, dass er auch Schülervertretungen einladen werde, die den Streik nicht unterstützt hätten, wie der Stadtschülerrat von Frankfurt und der von Wiesbaden.

12.11.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Staatsminister Jürgen Banzer stellte darüber hinaus fest, dass man schon kritisch hinterfragen müsse, weswegen die Veranstalter hier auf einen Streik verfielen und nicht von vorneherein auf eine Form der eindeutig dialogorientierten Meinungsäußerung setzten. Deutlich darauf hingewiesen werden müsse, dass es seitens der lokalen Veranstalter ein hochproblematisches Vorgehen sei, die geplanten Streiks zum Teil in den zeitlichen Kernbereich eines Schulvormittags zu terminieren. Damit provoziere der Veranstalter, dass Teilnehmer gegen die Schulpflicht verstießen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden