Staatssekretär Winfried Willems bei Festveranstaltung "10 Jahre Europaschulen in Sachsen-Anhalt"

Am 17. April 1997 erhielten zehn Schulen des Landes Sachsen-Anhalt den Namenszusatz "Europaschule", um die vertiefte Vermittlung europäischer Bildungs- und Erziehungsinhalte zu würdigen und zu dokumentieren. Damit war der Grundstein zum Aufbau des Netzwerkes der Europaschulen in Sachsen-Anhalt gelegt. Derzeit tragen sechzehn Schulen in Sachsen-Anhalt diesen Titel und bieten ihren Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, sich auf ein Leben im gemeinsamen "Haus Europa" vorzubereiten. Sie leisten einen herausragenden Beitrag zur weltoffenen Erziehung der jungen Menschen und zum weiteren Zusammenwachsen Europas.

11.05.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Das 10-jährige Bestehen des Netzwerkes der Europaschulen in Sachsen-Anhalt bietet Anlass, im Rahmen einer Festveranstaltung den Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie ihren Familien für ihr Engagement zu danken und das Wirken der Europaschulen zu würdigen. Erwartet werden ca. 200 – 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter die Landeskoordinatorin "Europa im Bildungswesen", Frau Lacotta-Just, die Europa-Parlamentarier Herr Dr. Schnellhardt und Herr Stockmann sowie Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleiterinnen und Schulleiter der 16 Europaschulen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 11. Mai 2007 von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Anhaltischen Theater Dessau (Foyer) statt. Staatssekretär Winfried Willems wird als Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt daran teilnehmen und die Festansprache halten.

Der erste Schritt in Richtung "Europaschule" fand im Jahre 1991 mit der Gründung der ersten "Schule für europäische Begegnung, Bildung und Erziehung" statt, noch bevor die Europäische Kommission die EU-Bildungsprogramme, wie z. B. "COMENIUS" für den Schulbereich, aufstellte.

Im Rahmen der Erarbeitung eines eigenen Profils orientierten sich weitere Schulen an dem pädagogischen Leitbild zur Entwicklung und Förderung interkultureller und europäischer Kompetenz. Diese Schulen integrierten verstärkt europäische Themen in alle Unterrichtsfächer, beteiligten sich am europäischen Wettbewerb, führten Projekte mit Bildungseinrichtungen in Europa durch und legten besonderen Wert auf internationale Beziehungen im Schulbereich.


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