Mit einem MINT-Aktionsplan 2.0 gegen die Fachkräftelücke
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat auf dem 10. Nationalen MINT Gipfel ihren MINT-Aktionsplan 2.0 vorgestellt. Er bündelt die Fördermaßnahmen für bessere MINT-Bildung.
01.06.2022 Bundesweit Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und ForschungDazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Die MINT-Fachkräftelücke gefährdet Deutschlands Wohlstand und Innovationsfähigkeit. Deshalb steuern wir als Chancenministerium mit einem MINT-Aktionsplan 2.0 entlang der gesamten Bildungskette gegen. Mit 45 Millionen Euro wollen wir in fünf Aktionsfeldern starke Impulse für eine bessere MINT-Bildung setzen und die Kooperation auf allen Ebenen stärken. Dabei ist es besonders wichtig, die schulische und außerschulische MINT-Bildung enger zu vernetzen. Wir können es uns nicht länger leisten, MINT-Potenzial ungenutzt zu lassen. Wir brauchen die Fachkräfte, um die großen Herausforderungen wie den Klimawandel zu meistern.“
Hintergrund
Im MINT-Aktionsplan bündelt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seine MINT-Fördermaßnahmen entlang der gesamten Bildungskette. Zu den geförderten MINT-Maßnahmen zählen u.a. die Initiative Haus der kleinen Forscher, Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht, MINT-Cluster, die vor Ort MINT-Angebote für Jugendliche koordinieren, oder die bundesweite Geschäftsstelle MINTvernetzt. Mit dem MINT-Aktionsplan 2.0 führt das BMBF seinen vernetzten und ganzheitlichen Ansatz in der MINT-Bildungsförderung fort. Auf fünf Aktionsfeldern setzt das BMBF zielgerichtet neue Impulse. Dafür stellt das BMBF insgesamt rund 45 Mio. Euro bereit.
- Pandemiebedingte Lernrückstände und Leistungsabfälle in den MINT-Fächern
- Mädchenförderung im MINT-Bereich
- Fachkräftemangel im Labor
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