Statistiken helfen nicht gegen Unterrichtsausfall
Die heutige Debatte um Unterrichtsausfall im Landtag greift aus Sicht von lehrer nrw zu kurz. Dass es Unterrichtsausfall gibt, ist für Lehrkräfte, Schüler und Eltern offensichtlich. "Wir sollten uns daher nicht damit beschäftigen, wie wir Unterrichtsausfall erfassen, sondern wie wir ihn vermeiden.
19.02.2014 Pressemeldung lehrer nrwStatistiken helfen uns nicht weiter", erklärt Brigitte Balbach, Vorsitzende von lehrer nrw. "Falls Schulministerin Sylvia Löhrmann ernsthaft etwas gegen Unterrichtsausfall unternehmen möchte, sollte sie eine ausreichende Vertretungsreserve für alle Schulen bereitstellen, auch für die auslaufenden.
Gegenwärtig ist die Personaldecke viel zu dünn, insbesondere in den Mangelfächern. Schon wenn Lehrkräfte nur auf eine Fortbildung oder Klassenfahrt gehen, lässt sich das kaum auffangen.
Unsere Forderung ist daher klar: Wir brauchen eine Stellenbesetzung von deutlich über 100 Prozent. Das ist beste Mittel gegen Unterrichtsausfall. Dafür brauchen wir keine Statistiken, deren Aussagekraft nicht erst seit dem ADAC-Debakel fragwürdig ist."
- Unterrichtsausfall muss zuverlässig erfasst werden
- Unterrichtsausfall vermeiden und Mehrarbeit reduzieren!
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