Baden-Württemberg

Statistisches Landesamt verzeichnet für Hauptschulen und Realschulen niedrigste Zahl an nichtversetzten Schülern seit 2000

Das Kultusministerium begrüßt das niedrige Niveau der Nichtversetzenquote an Schulen in Baden-Württemberg. Insbesondere sei der kontinuierliche Abwärtstrend bei der Nichtversetzung an Haupt- und Realschulen erfreulich, hob Ministerin Warminski-Leitheußer hervor. Mit 1,4 Prozent an Haupt- bzw. 3,0 Prozent an Realschulen ist an diesen Schularten die niedrigste Nichtversetztenquote seit dem Jahr 2000 zu verzeichnen. Frau Ministerin lobte in diesem Zusammenhang auch das hohe Engagement und die Professionalität der Lehrerinnen und Lehrer an allen Schularten.

29.07.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

"Wir müssen bei diesem Thema aber noch weiter vorankommen", so die Ministerin: "Mit Ganztagsangeboten, individueller Förderung und einer neuen Kultur des Lehrens und Lernens wird das Thema 'Sitzenbleiben' in Zukunft überflüssig werden. Wir müssen den Bildungsaufbruch im Lande dazu nutzen, die Stärken der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen, statt sie in Gewinner und Verlierer einzuteilen." Zur neuen Lehr- und Lernkultur gehöre auch, Kinder und Jugendliche nicht nach Schularten zu sortieren: "Gerade die Gemeinschaftsschule wird einen Beitrag dazu leisten, alle Kinder und Jugendlichen optimal zu fördern – Schwächere wie Stärkere."


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