Rheinland-Pfalz

Stellungnahme des MBWWK RLP zu den Vorwürfen des Philologenverbandes - Unterrichtsversorgung der Gymnasien

Zu den heutigen Vorwürfen des Philologenverbandes mit Blick auf die Unterrichtsversorgung der Gymnasien erhalten Sie anbei eine Stellungnahme unseres Hauses:

25.01.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Die gute strukturelle Unterrichtsversorgung an den Gymnasien wird auch im zweiten Schulhalbjahr gewährleistet bleiben." Mit dieser Feststellung wies der Sprecher des Bildungsministeriums, Wolf-Jürgen Karle, Vorwürfe des Gymnasiallehrerverbandes an die Adresse der Landesregierung zurück, zum 1. Februar würden zu wenig Lehrkräfte für diese Schulart eingestellt. "Zum Beginn dieses Schuljahres wurde die strukturelle Unterrichtsversorgung an den Gymnasien deutlich verbessert. Durch die Einstellung von 236 Gymnasiallehrkräften zum Schuljahresbeginn liegt die Abdeckung aller Stunden für den Pflichtunterricht und für zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote bei 98,0 Prozent. Im Jahr davor waren es 96,5 Prozent", betonte der Ministeriumssprecher und ergänzte, die Berechnungen des Verbandes für den tatsächlichen Unterrichtsausfall seien "aus der Luft gegriffen und nicht nachvollziehbar".

Es könne auch keine Rede davon sein, dass vermehrt Unterricht durch Vertretungsverträge im Angestelltenverhältnis abgedeckt werde. "Der Vorwurf einer mangelnden sozialen Absicherung bei diesen Verträgen, mit denen ein zeitlich begrenzter Ausfall von Planstelleninhabern überbrückt wird, ist obendrein völlig gegenstandslos", so der Ministeriumssprecher. Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern könnten sich darauf verlassen, dass auch im zweiten Halbjahr in den Gymnasien im Land ein gutes Unterrichtsangebot sichergestellt werde.


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