Steuermehreinnahmen für Verbesserung der Bildungsqualität

Die Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) des Saarlandes begrüßt das Pilotprojekt "Du schaffst das". Mit dem Projekt werden benachteiligte und verhaltensauffällige Jugendliche für den Schulabschluss fit gemacht und so der Grundstein für eine Ausbildung gelegt. Somit haben die Jugendlichen später bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die GLEV spricht sich dafür aus, Eltern verstärkt in das Projekt einzubeziehen und empfiehlt, die Klassengröße der Reformklassen zu reduzieren.

17.05.2007 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)

Dass das Saarland in diesem und nächsten Jahr mit geschätzten Mehreinnahmen von insgesamt 280 Millionen Euro rechnen kann, ist höchst erfreulich. Die prognostizierten Steuermittel sollten jedoch nicht komplett in die die Konsolidierung des saarländischen Haushalts fließen.

"Wer die Bildungsqualität verbessern will muss auch in die Bildung investieren. Wer in die Zukunft investieren will kommt an der Förderung unserer Kinder nicht vorbei, denn sie sind unsere Zukunft. Wir erwarten sowohl von der Landesregierung als auch von den Landkreisen und Kommunen, erkennbar deutliche Verbesserungen beim Thema Bildung. Sie alle profitieren von den Steuer-Mehreinnahmen. Nun sollte auch die Allgemeinheit teilhaben", so der GLEV-Vorsitzende Jörg Dammann.

Deshalb fordert die GLEV einen Teil der Mehreinnahmen für die Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern, die Einstellung weiterer Schulpsychologen und Sportlehrer, (um eine dritte Sportstunde im Grundschulbereich zu ermöglichen) und den Ausbau von Kinderkrippen und Ganztagsschulen", erläutert Dammann. Die GLEV fordert zudem Transparenz bei dem Einsatz des Bildungsetats. Es müsse zukünftig auch für Eltern nachvollziehbar sein, welche Mittel in die einzelnen Schulformen fließen.


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