Stipendium der Kreuzberger Kinderstiftung ermöglicht sächsischen Schülern Auslandsjahr

Der Traum von einem Schuljahr im Ausland kann für 20 sächsische Jugendliche bald Realität werden: Die in Berlin ansässige Kreuzberger Kinderstiftung vergibt an Mittelschüler zwischen 14 und 18 Jahren Stipendien für ein Austauschjahr. Kultusminister Roland Wöller: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Kreuzberger Kinderstiftung, die sich jetzt auch in Sachsen engagiert. Ein Jahr im Ausland die Schule zu besuchen, das ist ein Erlebnis voller Chancen. Man kann eine Sprache aus erster Hand lernen, gewinnt Einblicke in eine andere Kultur und lernt die Welt mit anderen Augen zu sehen."

21.09.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Mit dem Stipendium werden bis zu 80 Prozent der Gebühren der Austauschorganisation Experiment e.V. übernommen. Die gemeinnützige Organisation ist Veranstalter der Reisen und betreut die Stipendiaten vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach der finanziellen Situation der Familie des Schülers. Die Stipendiaten können das Auslandsjahr nach dem Realschulabschluss oder während der Schulzeit absolvieren. Notwendig sind in jedem Fall gute Leistungen sowie die Fähigkeit, sich an eine neue, außergewöhnliche Situation anzupassen. Stipendien gibt es für die Länder Argentinien, Brasilien, China, Dänemark, Ecuador, Frankreich, Italien, Japan, Südafrika und die USA. Die Schüler wohnen bei individuell vermittelten Gastfamilien.

Vom 22. bis 24. September finden in den Regionalstellen der Bildungsagentur Sachsen (22.9. Chemnitz, 23.9. Dresden und 24.9. Leipzig) Informationsveranstaltungen statt. Interessenten für das Auslandsjahr können sich bis zum 15. Dezember 2009 bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen gibt es unter: www.experiment-ev.de/stipendien.

Die im Jahr 2004 gegründete Kreuzberger Kinderstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts. Sie fördert Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine aktive und verantwortungsbewusste Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes in einer demokratischen Gesellschaft ermöglichen.


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