Streit zwischen Kultusminister und GEW-Vorsitzendem beigelegt

In einem Gespräch, um das der GEW-Vorsitzende Klaus Kessler gebeten hatte, stellte er gegenüber Kultusminister Jürgen Schreier klar, dass er mit seinen Äußerungen zum Benimm-Unterricht keinen Zusammenhang mit dem Nazi-Terror in den Konzentrationslagern herstellen wollte. Er, Kessler, habe lediglich auf die Missbrauchsmöglichkeiten von Sekundärtugenden hinweisen wollen.

20.08.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Nach dem klärenden Gespräch haben beide hervorgehoben, dass die bürgerlichen Werte und Tugenden nicht schon an sich unanständig sind. Es hänge eben ganz davon ab, in welchem Dienst sie stehen, welchem Zweck sie dienen und mit welcher Absicht sie verlangt und erbracht werden. In dieser Hinsicht sind damit die Streitigkeiten zwischen dem GEW-Vorsitzenden und dem Kultusminister ausgeräumt.

Eine Einladung an die saarländischen Lehrerverbände und Gewerkschaften erfolgt demnach unter Einschluss von Klaus Kessler.

Jürgen Schreier machte deutlich, dass in den Abschluss eines "Verhaltenskodex" für Schulen selbstverständlich auch die Eltern- und Schülervertretungen eingebunden werden.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden