Team aus Koblenz holt Gesamtsieg bei länderübergreifendem Wettbewerb "Jugend in Bewegung – Sport spielt fair"
Faires Verhalten im Alltag und Fairplay im Sport – bei der FIFA-Fußball-WM 2006 ein entscheidender Faktor für schöne Spiele und auch für Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Thema. Mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg beschäftigten sich im Rahmen der Aktion "Jugend in Bewegung", die in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt wurde, mit Fragen rund um Bewegung, Sport und Fairness. Die erfolgreichsten rheinland-pfälzischen Teams wurden heute im Mainzer Landtag ausgezeichnet. Der Gesamtsieg 2006 im Bewegungs-Teil des Wettbewerbs ging unter den Teilnehmern aus allen drei Bundesländern an das Team Koblenz, das 1540 Teilnehmer mit einer durchschnittlichen täglichen Bewegungszeit von 2 Stunden 47 Minuten zusammenbrachte und gleichzeitig auch den 1. Platz beim Kreativ-Wettbewerb auf Landesebene belegte.
13.07.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz"Ich bin begeistert, dass so viele Teams mitgemacht haben, und freue mich über die guten Ideen für mehr Fairness im täglichen Miteinander – sei es in der Schule, im Alltag oder im Sport", betonte Bildungs- und Jugendstaatssekretär Michael Ebling bei der Siegerehrung. Der Wettbewerb "Jugend in Bewegung" leiste einen wichtigen Beitrag zu Bildung und Erziehung – und das im doppelten Sinne: Kinder und Jugendliche werden sensibilisiert für mehr Bewegung und für rücksichtsvollen Umgang miteinander.
Wie lange bewege ich mich eigentlich täglich? Wie viel Zeit kommt beim Sport in der Schule oder im Verein zusammen und wie aktiv bin ich in meiner Freizeit? Gemeinsam führten die insgesamt 71 Teams mit 290 Partnergruppen von Kindern und Jugendlichen aus Schulen, Vereinen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen aus den drei Bundesländern eine Woche lang Bewegungsprotokolle. Daneben organisierten sie Fußball-Spiele mit gemischten Teams oder Fair-Play-Pausenprojekte und machten im Kreativ-Teil des Wettbewerbs Vorschläge, wie sich die tägliche Bewegungszeit noch steigern lässt und vor allem wie der Fair-Play-Gedanke noch stärker verbreitet werden kann. Schließlich stand der Wettbewerb in diesem Jahr unter dem Thema "Sport spielt fair".
"Die Freude an Bewegung und der faire Umgang miteinander nicht nur im Sport sollten schon bei den Kleinsten gefördert und unterstützt werden", betonte der Bildungs- und Jugendstaatssekretär, der dabei unter anderem an die entsprechenden Schwerpunkte in den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten und die gemeinsam mit mehreren Partnern gestartete Initiative für "Bewegungskindergärten" erinnerte. Es müsse alles getan werden, um späteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen schon präventiv entgegenzuwirken. Dies werde in der Schule fortgesetzt. Die Erfolge der Aktion "Jugend in Bewegung" seien allerdings auch der Unterstützung durch Lehrerinnen und Lehrer sowie durch die Eltern zu verdanken. Sie hätten die Kinder und Jugendlichen zum Durchhalten motiviert, lobte Ebling zudem.
Als Preist winkt den Sieger-Teams unter anderem ein Besuch des ehemaligen 400-m-Hürden-Europarekordlers Dr. Harald Schmid, der gemeinsam mit den Artisten des "Kölner Spielecircus" und den Preisträgern ein Zirkus-Programm gestalten wird. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr auf den Schuljahres-Rhythmus umgestellt, startet dementsprechend dann im September 2006 unter dem Motto "Jugend in Bewegung – Sport beGEISTert" und wird im Kreativteil vor allem Ideen und Vorschläge zur Thematik "Bewegung und Lernen" suchen.
Mehr Informationen zum Wettbewerb im Internet unter: www.yim2006.de Ab September dann unter: www.yim-aktuell.de.
Die Preisträger von "Jugend in Bewegung – Sport spielt fair" 2006 in Rheinland-Pfalz
Bewegungs-Wettbewerb
- Platz Team Koblenz
- Platz Team Winningen
- Platz Team Wolfstein
Kreativ-Wettbewerb
- Platz Team Koblenz
- Platz Team Erpel
- Platz Team Gebhardshain
Gesamtsieger in der 3-Länder-Wertung im Bewegungs-Wettbewerb
Team Koblenz
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