Über 500 Anmeldungen beim zweiten Inklusionskongress
Auch der zweite Inklusionskongress in Mecklenburg-Vorpommern stößt bei Eltern, Lehrern, Vertretern von Verbänden und Gewerkschaften auf großes Interesse. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen sich darüber austauschen, wie Kinder mit und ohne Lernschwierigkeiten in der Schule gemeinsam lernen können. Das Ministerium lädt am Sonnabend, den 24. November 2012 zum zweiten Inklusionskongress an die Universität Rostock ein.
19.11.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernIm Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern sind rund 650 Anmeldungen für den zweiten Inklusionskongress eingegangen. Weil das Platzangebot im Audimax der Universität Rostock beschränkt ist, können nur 500 Personen teilnehmen. Rund 150 Interessierte sind aus diesen Gründen für die Folgeveranstaltung vorgemerkt.
"Mit der ersten Fachtagung im Mai sind wir in vielerlei Weise ins Gespräch gekommen. Die ´Inklusion´ ist inzwischen in aller Munde", sagte Bildungsminister Brodkorb. "Vielfältigste Diskussionen wurden geführt. Nun ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und Zeit in die Zukunft zu blicken", so der Minister weiter.
Auch der zweite Kongress soll das Grundthema von Inklusion, Verschiedenheit und Vielfalt spiegeln. Im Zentrum wird wieder eine Kontroverse stehen: Der Schulpädagoge Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz (TU Berlin) und der Begabtenforscher Prof. Dr. Kurt Heller (LMU München) diskutieren, ob eine inklusive "Schule für alle" nicht konsequenterweise auch die Auflösung des gegliederten Schulsystems zur Folge haben müsste. Am Nachmittag können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen fünf Workshops wählen. Der Inklusionskongress ist barrierefrei. Pressevertreter sind willkommen.
Anlagen:
Flyer_2.Inklusionskongress_241112.pdf (PDF)
Keine Kommentare vorhanden