"Unser bayerisches Gymnasium ist leistungsfähig, qualitätsorientiert und zukunftsfähig"

Das Bayerische Kultusministerium hat die Vorwürfe, die heute der Präsident der Technischen Universität, Prof. Wolfgang A. Herrmann, im Münchner Merkur zum bayerischen Gymnasium geäußert hat, zurückgewiesen.

04.12.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das bayerische Gymnasium in der achtjährigen Form ist an Qualität, Allgemeinbildung und Leistung orientiert und zugleich kind- und jugendgerecht. Die Schüler erlangen am Gymnasium auf dieser Grundlage eine vertiefte Allgemeinbildung und die Fähigkeit, wissenschaftlich zu arbeiten. "Die Konzeption des achtjährigen Gymnasiums braucht Ruhe und Entwicklungsraum, kein Gemäkel in Schlagworten", so Minister Spaenle. Gerade die neue Oberstufe verstärkt die Brücke zu Hochschule und Arbeitswelt, ermöglicht aber zugleich, dass Schüler ihre Talente ausbauen.

Im Frühjahr wurde das bayerische Gymnasium auf der Grundlage der Erfahrungen von Eltern, Lehrkräften, Gymnasialdirektoren, aber auch Eingaben von Fachkonferenzen und Schülern weiter entwickelt. Die Ergebnisse waren eine maßvolle Reduzierung der Inhalte des Lehrplans, eine moderate Absenkung der verpflichtenden Stunden und schulorganisatorische Maßnahmen. Diese Konzeption wurde von Vertretern der Elternschaft, der Philologen und der Direktoren gemeinsam angenommen.

"Pauschalkritik birgt die Gefahr, die Schüler, die jetzt in die Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums eintreten, und ihre Eltern verunsichern. Dies ist verantwortungslos." Minister Spaenles Botschaft ist eindeutig: "Das bayerische Gymnasium ist ein verlässliches Qualitätsmodell." Das setzt kontinuierliche Weiterentwicklung voraus. "Schüler und Eltern können sich auf solide Rahmenbedingungen auf dem Weg zum Abitur auch im achtjährigen Gymnasium verlassen", unterstrich Kultusminister Spaenle. Das Kultusministerium begrüßt die Anstrengungen der TU München in der Lehrerausbildung.

Die Fakten sind selbstredend: Minister Dr. Ludwig Spaenle, der fünf Jahre dem Hochschulausschuss des Landtags vorstand, muss hier nicht auf den Tisch hauen, wie es Prof. Hermann fordert. Vielmehr geht es ihm darum, das Gymnasium auf einer stabilen Grundlage sinnvoll weiter zu entwickeln und dabei die Vermittlung von Kompetenzen weiter zu stärken.


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