Besoldung

VBE fordert A 13 für alle Schulleitungen kleiner Grundschulen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg spricht sich gegen eine feste Schülerzahl für die Besoldung von Grundschulleitungen in A 13 aus und fordert stattdessen A 13 für alle Leitungen von kleinen Grundschulen.

25.07.2018 Baden-Württemberg Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg
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„Wenn man Anreize für das Rektorat an kleinen Grundschulen schaffen will, dann ist eine Grenze von 60 Schülerinnen und Schülern für die Besoldung nach A 13 kein großer Wurf“, konstatiert der Landesvorsitzende des VBE Baden-Württemberg, Gerhard Brand.

„Der Vorschlag der CDU, die Grenze bei 40 Schülerinnen und Schüler zu ziehen, wäre zwar die bessere Alternative, aber der VBE fordert, dass unabhängig von den Schülerzahlen alle Leitungen von kleinen Grundschulen A 13 erhalten. Schulleitungsaufgaben fallen an allen Grundschulen, unabhängig von deren Größe an“, stellt Gerhard Brand die Position des VBE klar.

Der Landesvorsitzende lobt die Bemühungen der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU): „Wir begrüßen, dass die Kultusministerin mit ihrem neuen Konzept für Schulleitungen ernst macht. Wir gehen davon aus, dass in diesem auch spürbare Verbesserungen für die baden-württembergischen Schulleiterinnen und Schulleiter enthalten sein werden.“

Wenn man die Besoldung von Schulleitungen angehe, müsse man aber auch die Haupt- und Werkrealschulen in den Blick nehmen, so Brand weiter. „An Haupt- und Werkrealschulen kommen Sekundar-I-Lehrkräfte in die Schulen, die nach A 13 besoldet werden. Dadurch ist der Abstand zur Besoldung zu den Konrektoren und Rektoren verletzt und wir fordern deswegen die Höhergruppierung der Rektorinnen und Rektoren sowie der Konrektorinnen und Konrektoren an Haupt- und Werkrealschulen", erklärt der Landesvorsitzende.

„Das Abstandsgebot verlangt, aber dass sowohl Rektorinnen und Rektoren als auch Konrektorinnen und -rektoren höher besoldet werden als die Lehrkräfte“, setzt Brand die Erklärung fort und macht klar: „Wenn hier nicht gehandelt wird, sehen wir das Abstandsgebot eindeutig als verletzt an.“

Zur Belastung durch statistische Abfragen meint der Landesvorsitzende des VBE Baden-Württemberg: „Wenn das Kultusministerium Schulen mit statistischen Anfragen fordert, dann muss das Ministerium auch dafür sorgen, dass Schulen genügend Zeit haben, um eine Beantwortung der Anfragen leisten zu können. Eine gut funktionierende Schulverwaltungssoftware könnte Schulleitungen in diesem Bereich tatsächlich entlasten.“


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