VBE zum Schulbeginn in Baden-Württemberg: Kinder durch Ermutigung und Anerkennung stark machen
"Die Einstellung und das Engagement der Eltern entscheiden noch vor dem ersten Schultag mit über den künftigen Erfolg des Schülers", versichert der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Rudolf Karg, anlässlich des Schulbeginns in Baden-Württemberg. Es sei nicht damit getan, das Kind an der Schultüre abzuliefern und darauf zu bauen, dass die Lehrer künftig alles irgendwie "managen" werden. Eltern und Lehrer sind Partner zum Wohl des Kindes und müssen sich gemeinsam um die Bildung und Erziehung der jungen Menschen bemühen. Die Schüler sind auf das verlässliche Interesse an ihrer Person und ihrer Arbeit angewiesen.
07.09.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-WürttembergDie entscheidenden Grundlagen für eine "erfolgreiche Bildungslaufbahn" werden nicht erst im Kindergarten und in der Grundschule, sondern bereits "in der Wiege" und in der Krabbelgruppe gelegt. Eine positive Einstellung der Eltern zum Lernen und zu den Bildungseinrichtungen sowie eine behutsame, aber verlässliche Unterstützung verstärken die Motivation der Kinder. Das tägliche Interesse der Eltern an den Lernfortschritten ihrer Kinder sowie die Würdigung der ordentlich gemachten Schul- und Hausaufgaben geben nicht nur Erstklässlern das Gefühl für die Wichtigkeit und Wertigkeit ihrer Arbeit.
Der VBE-Vorsitzende rät Eltern, sich trotz aller Alltagssorgen intensiv für die Belange ihrer Söhne und Töchter zu interessieren und sich regelmäßig Zeit für sie zu nehmen. Der Verbandschef wörtlich: "Hören Sie zu, fragen Sie, nehmen Sie teil am Leben Ihres Kindes und suchen Sie bei Problemen gemeinsam nach möglichen Lösungsstrategien. Nehmen Sie sich Zeit für ein gemeinsames Frühstück, spielen Sie immer wieder etwas gemeinsam und lesen Sie häufig vor." Vorlesen schaffe nicht nur Nähe, sondern motiviere das Kind, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen und darin zu schmökern.
Kinder und Jugendliche entwickeln sich hauptsächlich dann positiv, wenn sie Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren, Ermutigung statt Entmutigung, Geduld statt Ungeduld. Dazu müssen Elternhaus und Schule gerade in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in besonderem Maße beitragen.
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