VDR zur aktuellen Schulpolitik: "Der Worte sind genug gewechselt"
Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) begrüßt ausdrücklich, dass die Landesregierung weiterhin für das begabungsgerechte, differenzierte und gegliederte Schulwesen mit einer starken Realschule eintreten und die Rahmenbedingungen für alle Schulen verbessern will. Kleinere Klassen, bessere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, mehr Förderung, eine gesicherte Unterrichtsversorgung, um nur das Wesentlichste zu nennen, sind zentrale Forderungen des VDR für die nächste Legislaturperiode.
27.02.2008 Niedersachsen Pressemeldung Verband Reale Bildung"Der Worte sind genug gewechselt, jetzt müssen Taten folgen", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender in einer ersten Reaktion auf die Regierungserklärung. Busch weiter: "Bildung ist die sinnvollste Investition in die Zukunft. Bildung ist allerdings nicht zum Nulltarif zu haben". Der Aktivismus der letzten fünf Jahre muss durch "produktive Ruhe" für die Schulen abgelöst werden. Hierbei wünscht der VDR der neuen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann eine glückliche Hand. "Bürokratismus von 'oben nach unten' weiterzugeben, ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Lehrerinnen und Lehrer, sinnvolle Unterrichtsarbeit ist es nicht", erläutert Busch.
Der VDR wird die niedersächsische Schulpolitik weiterhin kritisch, aber konstruktiv begleiten. "Wir bieten der Landesregierung mit der neuen Kultusministerin, Frau Heister-Neumann, unsere Mitarbeit an", so Busch abschließend.
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