Verbraucherschulen: Ausgezeichnet fürs Leben lernen

Kochkurs via Videochat, Finanzbildung per Smartphone-Rallye, Verbrauchertipps bei Instagram – Schulen im Netzwerk Verbraucherschule gehen trotz Corona kreativ an die Verbraucherbildung. Der vzbv zeichnet Schulen für solch Engagement aus.

08.10.2020 Bundesweit Pressemeldung Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
  • © vzbv

Bis 15. November als Verbraucherschule bewerben

Bereits zum vierten Mal vergibt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die Auszeichnung Verbraucherschule. Bis zum 15. November 2020 können sich Schulen mit Maßnahmen der Verbraucherbildung aus dem Schuljahr 2019/2020 bewerben. Es werden auch Aktivitäten berücksichtigt, die wegen der Corona-bedingten Schulschließungen in diesem Jahr noch nicht vollständig umgesetzt wurden.

Verbraucherbildung ist Lernen fürs Leben – und angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Fake News und Digitalisierung aktuell wie nie. Verbraucherbildung verknüpft Themen des Alltags und eignet sich bestens für ein zeitgemäßes, fächerübergreifendes und vernetztes Lernen“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.

Verbraucherschule in Gold, Silber oder Bronze

Wie erkenne ich Verschwörungserzählungen und schütze meine Daten im Netz? Wie klimafreundlich ist eigentlich Onlineshopping? Wie bleibe ich gesund, wenn ich in Zeiten von Corona viel zu Hause bin? Verbraucherbildung umfasst vier Themenfelder:

  • Nachhaltiger Konsum und Globalisierung
  • Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht
  • Medien und Information
  • Ernährung und Gesundheit.

Schulen, die Verbraucherschule werden wollen, erhalten mit der Anmeldung im Netzwerk Verbraucherschule unter www.verbraucherschule.de die Bewerbungsunterlagen.

Je nach Art und Umfang der Maßnahmen wird die Auszeichnung unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Christine Lambrecht in den Kategorien Gold, Silber oder Bronze vergeben.

Austausch und Unterstützung im Netzwerk Verbraucherschule

Als Mitglied im Netzwerk Verbraucherschule profitieren Schulen darüber hinaus von aktuellen Informationen zur Verbraucherbildung, kostenlosen Online-Fortbildungen und Austausch zwischen den Schulen im Netzwerk.

Die nächsten Termine sind:

29. Oktober 2020, 16 bis 17 Uhr: Onlinefortbildung – Die erste eigene Wohnung

Die Fortbildung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW liefert wichtige Hintergrundinformationen, vor allem rechtlicher Art. Das Unterrichtsmaterial ist konzipiert für Lehrkräfte ab der 9. Jahrgangsstufe sowie an Berufskollegs.

29. Oktober 2020, 17.15 bis 18.15 Uhr: Digitales Netzwerktreffen Verbraucherschule

Rund zwei Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist können Lehrkräfte ihre Fragen rund um die Auszeichnung Verbraucherschule stellen und sich Eindrücke von anderen Schulen im Netzwerk holen.

Das Projekt Verbraucherschule wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz.

Weitere Informationen sowie Porträts der 57 aktuellen Verbraucherschulen finden Sie unter www.verbraucherschule.de.

Ansprechpartner

Anne de Vries
Projektkoordinatorin Verbraucherschule
Telefon: 030 258 00-134
E-Mail: verbraucherschule@vzbv.de


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