Volksschullehrerverband (BLLV) informiert Bürgermeister gezielt falsch
"Die bayerischen Bürgermeister suchen einen pragmatischen Weg für ihre Schulstandorte und wollen keinesfalls den Schülerinnen und Schülern ihrer Gemeinden den Weg zur gewünschten weiterführenden Schule verbauen. Dabei lassen sich die Bürgermeister weder durch aufwändig gestaltete Hochglanzbroschüren, noch durch emotional überfrachtete Falschinformationen blenden", sagt Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), angesichts der sich bei Bürgermeistern stapelnden Broschüren des Volksschullehrerverbands (BLLV), die nur einem Ziel dienen: Die Gesamtschule in Bayern einzuführen, die Hauptschulen und die Realschulen somit zu vernichten und die Gymnasien bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln.
10.12.2009 Pressemeldung Verband Reale BildungEs ist daher sehr zu begrüßen, dass auch Kultusminister Dr. Spaenle die vom BLLV gezielt gesetzten Falschinformationen, die in den letzten Monaten massiv an die Bürgermeister herangetragen wurden, nun richtig stellt und in die Offensive geht, so Huber. "Dabei stößt es sicher auch in der Gesellschaft auf Unverständnis, wenn ein Lehrerverband seine eigene Schulart – die Hauptschule – schlecht macht und sie gleich ganz abschaffen möchte."
Huber kündigt an: "Der Bayerische Realschullehrerverband wird zu Beginn des Jahres 2010 eine Informationskampagne starten und die Bürgermeister über die wahren Absichten der BLLV-Funktionäre informieren. Längst geht es nicht mehr um den Erhalt von Schulstandorten, sondern um Besoldungs- und Statusfragen. Dass dieses rein standespolitische Verhalten auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen werden soll, ist nicht akzeptierbar."
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