Warnschuss gegen radikale Schulreformer

Hocherfreut stellt das Aktionsbündnis Schule fest, dass sich der Protest der Öffentlichkeit gegen die Schulpolitik in Hamburg in mehr als 180.000 Unterschriften niedergeschlagen hat. Damit wurde die 2. Stufe des Volksbegehrens mit überwältigender Rückendeckung erreicht.

20.11.2009 Pressemeldung Aktionsbündnis Schule

Das Ergebnis ist eine Riesenschlappe für alle Schulideologen, die sich die Abschaffung des Elternwillens, die Angleichung der Bildungsprofile und die Amputation des Gymnasiums auf ihre Fahnen geschrieben haben.

"Zu hoffen ist, dass auch in Nordrhein-Westfalen die Parteien die Zeichen der Zeit erkennen, die die Schulvielfalt einzuebnen versuchen. Wir warnen SPD, GRÜNE und LINKE nachdrücklich davor, eine Schulpolitik für die Zeit nach den Landtagswahlen anzukündigen, die Elternanliegen und Schülerinteressen missachtet. Hamburg zeigt, dass eine völlig unausgewogene und sachfremde Schulpolitik nicht durchgepeitscht werden kann.", erklärt Peter Silbernagel, Sprecher des Aktionsbündnis Schule.

Es ist erschreckend, wie schnell vermeintlich klare bildungspolitische Positionen von Schulpolitikern in zahlreichen Bundesländern aufgegeben werden. Das Aktionsbündnis Schule wird in NRW nicht zulassen, dass Bildungspolitik zum Spielball parteipolitischer Machtinteressen wird.

Ansprechpartner

Aktionsbündnis Schule

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden