Welche zweite Fremdsprache sollen Schüler lernen?
Nach den Osterferien müssen sich viele Schülerinnen und Schüler entscheiden, welche zweite Fremdsprache sie im nächsten Schuljahr lernen wollen - ein Thema, das mit Eltern und Freunden oft lange vorher diskutiert wird. Die einen wählen die Sprache nach ihren momentanen Neigungen und Interessen. Andere überlegen schon, welche Sprache ihnen in Ausbildung und Beruf nützlich sein kann. Der Cornelsen Verlag, bedeutender Anbieter für Französisch-Schulbücher, weiß viele gute Gründe, die für Französisch als zweite Fremdsprache sprechen.
14.02.2006 ArtikelFranzösisch in Europa und der Welt
Französisch sprechen heute rund 200 Millionen Menschen auf der Welt. Allein in 33 Ländern ist es Landessprache. Vier davon sind unsere Nachbarländer. Neben Englisch ist Französisch heute die zweite Amtssprache in der Europäischen Union und eine wichtige Sprache in vielen internationalen Organisationen wie der UNO oder der UNESCO. Besonders in Europa hat sie einen großen Stellenwert und spielt aufgrund der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Kontakte eine zentrale Rolle: Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Handels- und Projektpartner in Wissenschaft und Technik.
Lernen darf Spaß machen
Mit guten Französischkenntnissen steigen die Chancen am Arbeitsmarkt - national und international. Man muss aber nicht immer nur an später denken, wenn es um das Lernen einer neuen Sprache geht. Schließlich soll das Lernen auch Spaß machen. Und je besser man eine Sprache im eigenen Alltag ausprobieren kann, desto leichter fällt es, sie zu erlernen. Gerade mit unserem Nachbarland Frankreich gibt es für Schüler unzählige etablierte Kontaktmöglichkeiten: über Brieffreundschaften, Internetforen, Schüleraustausch, Klassenfahrten und Begegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften. So hat man früh die Chance eine neue, interessante Kultur zu entdecken.
Französisch - eine schwierige Sprache?
Französisch hat den Ruf eine schwierige Sprache zu sein. Dabei ist sie nicht schwieriger als andere Sprachen auch. Aussprache und Rechtschreibung erscheinen am Anfang kompliziert, weil viele Wörter anders gesprochen als geschrieben werden. Doch folgen sie logischen und überschaubaren Regeln. Die Grammatik ist relativ regelmäßig und dadurch leicht zu behalten. Sind die Grundregeln von Aussprache und Grammatik erst einmal erlernt, macht man schnell Fortschritte. Neue Lehrbuchgenerationen wie À plus von Cornelsen machen mit motivierenden Texten Lust auf französische Lebensart und die Sprache des Landes. Sie vermitteln authentische Redemittel und schaffen realistische Sprechanlässe. Durchdachte Begleitmaterialien wie Video-DVDs und Audio-CDs schulen das Hörverstehen. Und wer Französisch spricht, wird leichter andere romanische Sprachen lernen, zum Beispiel Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch.
(Kirsten Bercker)
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