Wie Kinder sinnvoll mit Medien umgehen lernen können
Angesichts der Schulschließungen in Folge der Ausbreitung des Corona Virus stehen Eltern vor der schwierigen Aufgabe, neben besonderen beruflichen und privaten Herausforderungen auch Kinder zu betreuen, die aktuell nicht einmal mehr ihre Freunde so einfach nach Hause einladen können.
23.03.2020 Bundesweit Pressemeldung Grundschulverband e.V.Insbesondere Internet und Fernsehen bieten hier durch die vielfältigen Angebote für Kinder tolle Möglichkeiten zu lernen, zu kommunizieren und einfach Spaß zu haben.
Viele Eltern sind derzeit allerdings sehr verunsichert, wie sie mit dem nun deutlich ansteigenden Mediengebrauch umgehen sollen. Aus Sicht des Grundschulverbandes kann dabei nicht nur die Menge von Medienerlebnissen problematisch werden, sondern auch die einseitige und teilweise wenig entwicklungsgerechte Auswahl von Bildschirmaktivitäten. „Eine weitgehend unbegleitete Nutzung von Medien kann das familiäre Miteinander in der Wohnung zusätzlich belasten und muss auch aus grundschulpädagogischer und medienpädagogischer Sicht sehr kritisch bewertet werden“, betont Prof. Dr. Thomas Irion, Fachreferent für Medienbildung des Grundschulverbands.
Um Eltern und Lehrkräften hier Orientierung zu geben, hat der Grundschulverband ein Informationsblatt mit Tipps zusammengestellt, wie Eltern in dieser besonderen Belastungssituation Kindern helfen können, sich in der Welt der Medien zu orientieren. Ziel ist insbesondere, Eltern und Kinder dabei zu unterstützen, Medienerlebnisse gewinnbringend zu gestalten und Medien auch für kreative Prozesse zu nutzen.
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