Bayern

"Wir setzen bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsangebote konsequent fort"

Kultusminister Ludwig Spaenle: Initiative "Aufbruch Bayern" ermöglicht rascheren Ausbau - Im kommenden Schuljahr zusätzlich 600 Gruppen der offenen Ganztagsschule, 600 Gruppen verlängerter Mittagsbetreuung und Aufbau von 301 zusätzlichen gebundenen Ganztagszügen - IHK-Studie: Ganztagsangebote an über 92 Prozent der Grund-schulen im Freistaat

19.12.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Bayern setzt den bedarfsgerechten Aufbau von Ganztagsangeboten an den staatlichen Schulen konsequent weiter fort. Dies gilt für alle Schularten, auch für die Grundschulen", betonte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. "Durch die Initiative "Aufbruch Bayern" können wir den Ausbau der Ganztagsangebote weiter beschleunigen. Im kommenden Schuljahr können wir zusätzlich

  • 600 Gruppen der offenen Ganztagsschule,
  • 600 Gruppen verlängerter Mittagsbetreuung an Grundschulen
  • sowie den Aufbau von 301 gebundenen Ganztagszügen an Bayerns Schulen ermöglichen." "Wir können mit den Ganztagsangeboten die Kinder unabhängig vom Elternhaus sehr gut fördern und die Eltern dabei unterstützen, Familie und Erwerbsarbeit zu vereinbaren", fügt Minister Spaenle an.

Mit Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen der Bertelsmann-Stiftung verwies Minister Spaenle auf eine Erhebung der IHK im Sommer 2011. Danach gibt es an über 92 Prozent aller Grundschulen im Freistaat ein Ganztagsangebot bzw. eine Nachmittagsbetreuung. "Wir setzen beim Ausbau der Ganztagsangebote auf zwei Grundsätze: er soll bedarfsgerecht auf Antrag der Schulen und Kommunen und flächendeckend erfolgen", so der Minister.

Gebundene Ganztagszüge zum aktuellen Schuljahr um 25 Prozent erhöht

Minister Spaenle ergänzte zum Stand des Ausbaus zum aktuellen Schuljahr 2011/2012. An den staatlichen Schulen wurde die Anzahl der gebundenen Ganztagszüge allein zu diesem Schuljahr um 25 Prozent von 785 auf 983 erweitert. Erstmals wurden dabei auch gebundene Ganztagszüge an staatlichen Realschulen, Gymnasien und Wirtschaftsschulen aufgebaut. Die Anzahl der Genehmigungen von offenen Ganztagsgruppen konnte um 368 auf rund 3.500 erhöht werden, die der Mittagsbetreuung um 373 auf 5.525 Gruppen.


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