Wissenschaftler weisen nach: Das Projekt "Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark" ist erfolgreich angelaufen.
2006 startete das Projekt "Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark" mit 50 Hauptschulen aus ganz Schleswig-Holstein und knapp 10.000 Schülerinnen und Schülern. Ziel ist es, deren Lesefertigkeit zu verbessern. Damit soll die Chance der Jugendlichen erhöht werden, eine Lehrstelle zu bekommen. Am 04. September zieht das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein mit 120 Schulleitern der Projektschulen, außerschulischen Beratern, Schulräten sowie der wissenschaftlichen Begleitung in der Max-Tau Schule eine erste Bilanz.
03.09.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen IQSH"Die vielfältigen positiven Rückmeldungen aus den Schulen bestätigen, dass wir mit unserer Projektidee richtig gelegen haben. Wir erleben hoch motivierte Schülerinnen und Schüler und ein großes Engagement der Lehrkräfte", so Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein und Projektleiter. "Mit Schuljahresbeginn sind 34 neue Schulen hinzugekommen."
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Olaf Köller vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen aus Berlin und Prof. Jens Möller von der Universität Kiel wurden Schülerinnen und Schüler aus mehr als 100 Klassen, Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulräte und Berater zur Qualität des eingesetzten Lesefördermaterials befragt. "Unsere Auswertungen belegen die hohe Akzeptanz des NZL-Projektes in den Schulen. Insbesondere die eingesetzten Materialien zur Leseförderung werden von allen Beteiligten positiv eingeschätzt und als große Hilfe für den Unterricht wahrgenommen", so Prof. Köller. "Auch die Unterstützung durch die externen Berater wird in der Mehrzahl der befragten Schulleitungen sehr positiv beurteilt. Umgekehrt bescheinigen die Berater den Schulen, hoch motiviert im Projekt mitzuarbeiten", ergänzt Prof. Möller. Inwieweit das Projekt zur erhofften Steigerung der Leseleistungen bei den Schülerinnen und Schülern führe, werde Gegenstand weiterer Testungen sein, die in den nächsten Jahren durchgeführt würden.
Im Rahmen der Veranstaltung berichten Schülerinnen und Schüler von drei Schulen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg exemplarisch über ihre Erfahrungen mit dem Projekt und präsentieren in Filmen und an Stellwänden ihre Ergebnisse.
Träger des Projektes "Niemanden zurücklassen – Lesen macht stark" sind das Ministerium für Bildung und Frauen, das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa, das Jugendaufbauwerk Schleswig-Holstein sowie das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
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