"Ziel muss sein, Kinder und Jugendliche für Wissensgesellschaft fit zu machen"

Kultusministerin Karin Wolff hat heute auf der Medienbildungsmesse 2007 in Gießen gesprochen. Die zweite hessische Medienbildungsmesse steht dieses Jahr unter dem Motto "Mit Medien Mehr Lernen". Sie richtet sich schwerpunktmäßig an die IT-Verantwortlichen in Schulen und bei den Schulträgern.

01.10.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Unser Hauptziel ist, Kinder und Jugendliche für eine erfolgreiche Teilhabe an unserer Medien- und Wissensgesellschaft fit zu machen", betonte Wolff. "Inzwischen arbeiten alle Schülerinnen und Schüler in Hessen mit neuen Medien, völlig unabhängig, an welcher Schule sie unterrichtet werden. Dafür haben wir gemeinsam mit den kommunalen Schulträgern die Voraussetzungen geschaffen." Im Rahmen der Medieninitiative "Schule€@Zukunft" wurden die hessischen Schulen in den letzten Jahren mit Computern für über 120 Millionen Euro ausgestattet und rund 25.000 Lehrkräfte im Bereich der Medienkompetenz weitergebildet. "Der Einsatz moderner Technologien kann einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssteigerung des Unterrichts leisten. Ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Medienerziehung muss aber auch der kritische Umgang mit diesen Medien sein", betonte die Kultusministerin. Umso wichtiger sei die Möglichkeit eines regelmäßigen Dialogs aller Beteiligten, wie er heute im Rahmen dieser Messe geboten werde, um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und Erfahrungen auszutauschen.

Aufbauend auf der guten Resonanz der ersten Medienbildungsmesse im Jahr 2005, die sich primär an die Grund- und Förderschulen richtete, konnte das Programm der diesjährigen Veranstaltung erweitert werden, so dass jetzt auch der Bereich der Sekundarschulen mit einbezogen wurde. Veranstalter der Medienbildungsmesse 2007 ist die Medieninitiative "Schule@Zukunft".

Hintergrund:
"Schule@Zukunft" wurde 2001 vom Land Hessen, den hessischen Schulträgern und der Wirtschaft als gemeinsame Medieninitiative im Konsens gestartet, um eine Grundlage für mehr Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Informationstechnik zu schaffen. 2006 unterzeichneten Oberbürgermeister Stefan Gieltowski als Präsident des Hessischen Städtetages, Landrat Peter Walter als Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses des Hessischen Landkreistages und Hessens Kultusministerin Karin Wolff in Wiesbaden eine Vereinbarung zwischen Land und Schulträgern, die das Fortführen von "Schule@Zukunft" mit einer Landesförderung in Höhe von 15 Millionen Euro für drei weitere Jahre bis 2008 sichert.


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