Lehrerverband

Zur Konsenssuche der CDU in der Schulpolitik

"Der VBE nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die CDU erneut ihre Bereitschaft zu einem schulpolitischen Konsens signalisiert", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann die entsprechenden Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann.

12.04.2011 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Wir halten es aber nicht für sinnvoll, zusätzlich zur bereits existierenden Bildungskonferenz noch eine weitere Konferenz einzurichten. Dies wäre eine Missachtung all der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungskonferenz, die sich mit großem Engagement daran beteiligen und bereits in etlichen Fragen Einigkeit erzielt haben."

Der VBE setzt auf die Herstellung eines breiten gesellschaftlichen Konsenses in der Bildungskonferenz. Dort können nicht nur alle im Landtag vertretenen Parteien ihre Vorstellungen einbringen, was auch alle außer der FDP tun, sondern darüber hinaus auch die Vertreterinnen und Vertreter aller am Schulleben Beteiligten. Die Schulpolitik war jahrzehntelang im Parteienstreit gefangen. Die Bildungskonferenz ist auf einem guten Weg, sie dort herauszuholen und einen Konsens auf breiter gesellschaftlicher Basis zu erreichen. Die Ergebnisse dieser Konferenz sollten deshalb in Ruhe abgewartet und zur Grundlage der parlamentarischen Entscheidungen gemacht werden.

Darüber hinaus hält der VBE die Entscheidung der Landesregierung, in Sachen Gemeinschaftsschule Finnentrop Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzulegen, für richtig. Da die Verwaltungsgerichte hier offenbar unterschiedliche Auffassungen vertreten, muss eine Klärung herbeigeführt werden.


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