Zur Landtagsdebatte über die Gemeinschaftsschule
"Zahlreiche Kommunen machen sich bereits auf den Weg zur Gemeinschaftsschule. Sie führen Elternbefragungen durch, lassen pädagogische Konzepte entwickeln, diskutieren über die Schullandschaft der Zukunft und einigen sich vielerorts parteiübergreifend", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Das ewig gleiche Gerede von CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten verfängt bei den Verantwortlichen vor Ort nicht mehr, weil es keine Antworten auf die drängenden Fragen gibt."
02.12.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWFakt ist, dass der Modellversuch Gemeinschaftsschule Bewegung in die schulpolitische Diskussion und Entwicklung gebracht hat. Hierauf mit kriegerischen Begriffen wie "Frontalangriff" zu reagieren oder von "ideologischen Abenteurern" zu sprechen, ist aus Sicht des VBE völlig unpassend und unangebracht.
"Man fühlt sich angesichts solcher Debattenbeiträge wie mit einer Zeitmaschine in die 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückversetzt", so Beckmann. "NRW befindet sich glücklicherweise nicht im Krieg. Es ist lediglich so, dass sich die Schullandschaft verändert und diese Veränderung unverzichtbar ist. Dem mit etwas mehr Sachlichkeit zu begegnen, sollte allen gewählten Volksvertretern möglich sein."
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