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"Der VBE hält die Einrichtung eines Sachverständigenrats und von Fachkommissionen unter Beteiligung von Wissenschaftlern für einen guten und richtigen Schritt, um künftig Fehler und Pannen beim Abitur möglichst zu vermeiden", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Darüber hinaus werden wir die Landesregierung da beim Wort nehmen, wo sie den Gesamtschulen Unterstützung für eine Verbesserung der Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler verspricht."
19.08.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWEs kann nicht kleingeredet werden, dass viele Gesamtschulstandorte in Stadtteilen mit schwieriger Sozialstruktur zu finden sind. Deshalb ist es folgerichtig, hier tätig zu werden. Sollte sich dies hinter den heute angekündigten Maßnahmen verbergen, hält der VBE dies für positiv.
"Wenn Lehrerinnen und Lehrer auf die schwierige Sozialstruktur an manchen Gesamtschulen hinweisen, geht es keineswegs darum, Leistungsdefizite auf die soziale Herkunft der Kinder an der jeweiligen Schule zu schieben", so Beckmann. "Es geht vielmehr darum, positiv hervorzuheben, dass die Gesamtschulen auch Kinder zum Abitur führen, die von den Gymnasien bereits in oder nach der Orientierungsstufe als `nicht geeignet` aussortiert worden sind."
Die Landesregierung hat im Abitur 2008 Leistungsunterschiede zwischen Gesamtschulen und Gymnasien festgestellt. Nun gilt es, die Gründe hierfür sachlich und neutral aufzuarbeiten, um daraus die richtigen Schlüsse zur Qualitätsverbesserung zu ziehen. Dieser Weg ist auch an den Gymnasien zu gehen, an denen es besonders hohe Durchfallquoten oder vom Durchschnitt abweichende Leistungen nach unten gab.
"Der VBE trägt Veränderungen gerne mit, die der Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler dienen", so Beckmann abschließend. "Den Hinweis auf angebliche Einheitsschulkonzepte halten wir in diesem Zusammenhang allerdings für wenig hilfreich. Schlagworte dieser Art bringen uns inhaltlich keinen Schritt weiter. Uns geht es ausschließlich darum, die Bildungschancen und Leistungen aller Kinder zu verbessern."
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