"Der weiterentwickelte Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen ist ein kleiner wichtiger Schritt. Aber was nützt dieser Bildungsplan, wenn unsere Erzieherinnen und Erzieher weiter in Gruppen mit bis zu 28 Kindern ohne ausreichende Fortbildungen und ohne wirksamen Gesundheitsschutz arbeiten müssen. Wenn die KiTa-Träger und die Landesregierung die Arbeit mit den Jüngsten im Lande nicht besser finanzieren, wird der Orientierungsplan viel zu wenig Wirkung zeigen. Wir hören von Politikern aller Parteien immer wieder Sonntagsreden, aber in den Rathäusern blockieren die Bürgermeister derzeit die Verhandlungen für einen Gesundheitstarifvertrag und zwar egal, ob die Bürgermeister dort das schwarze, rote oder grüne Parteibuch haben", sagte am Dienstag (30.06.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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30.06.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung