"Was hat sich die Bundesbildungsministerin Annette Schavan eigentlich mit ihrem Vorschlag gedacht, Manager und Ingenieure aus Industrie bzw. Wirtschaft für zwei Stunden Unterricht pro Woche an den Schulen zu gewinnen und damit dem Fachlehrermangel zu begegnen?", fragt der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Bernd Saur. Dieser Vorschlag geht aus Sicht des Philologenverbandes völlig an der Realität vorbei. Für einen fehlenden Mathematiklehrer wären dann also zwölf bzw. dreizehn solcher externen Kräfte nötig, die ja vermutlich nach erteiltem Unterricht wieder rasch in ihren Betrieb enteilen würden, während sich die "regulären" Lehrer verstärkt der vielen und umfangreichen schulischen Zusatzgeschäfte annehmen. Dazu gehören zum Beispiel: Klassenlehreraufgaben, Eltern- und Schülergespräche, Klassenpflegschaftsabende, Konferenzen, SMV-Arbeit, Beratung und Betreuung von Praktikanten und Referendaren, Schüleraustausch, Klassenfahrten, Projekttage, BOGY, Aufsichten usw.
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25.02.2009
Pressemeldung
Schule