"Über die jüngsten bildungspolitischen Äußerungen von Finanzminister Willi Stächele sind wir irritiert und verärgert, zumal es sich nicht um eine einmalige Attacke gegen Baden-Württembergs Lehrerschaft handelt; bereits im September 2008 überraschte Finanzminister Stächele die Baden-Württemberger – und wahrscheinlich am meisten den eigentlich zuständigen Kultusminister – mit allerlei bildungspolitischen Vorschlägen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Bernd Saur, der daran erinnerte, dass Finanzminister Stächele – offensichtlich ohne Kenntnis einschlägiger Arbeitsgruppenergebnisse – seinerzeit die Forderung nach Arbeitszeitkonten für Lehrer aufgestellt habe und seine Vorschläge als Beitrag dafür verstanden wissen wollte, "dass die wertvollen Steuergelder optimal eingesetzt werden. "Bei unseren Kolleginnen und Kollegen, deren Wochenarbeitszeit 50 Zeitstunden und mehr beträgt und die damit zehn Wochenstunden mehr arbeiten als sie eigentlich müssten, konnte dieser Vorstoß nur Kopfschütteln auslösen", so Saur.
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09.01.2009
Pressemeldung
Schule