VolkswagenStiftung RSS-Feed

Die VolkswagenStiftung fördert seit 1962 Forschungsvorhaben aller Disziplinen. Sie hilft, zukunftsweisende Wissensgebiete zu etablieren.

Anders als ihr Name vermuten lässt, ist die VolkswagenStiftung keine Unternehmensstiftung, sondern eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hier zu Lande überhaupt. Die Fördermittel werden aus dem Kapital der Stiftung – derzeit etwa 2,4 Milliarden Euro – erwirtschaftet. Damit ist die Stiftung autonom und unabhängig in ihren Entscheidungen – eine starke Basis, um Wissen zu stiften!

Meldungen

Seelische Gesundheit und Migration

In Deutschland leben immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln: Über 18 Prozent der Gesamtbevölkerung, darunter fast jedes dritte Kind unter zehn Jahren, haben einen Migrationshintergrund. Dies hat auch Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, das sich zunehmend den interkulturellen Herausforderungen stellen muss. Dennoch wissen wir bisher nur wenig über den Gesundheitszustand der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und darüber, wie sie das Gesundheitswesen nutzt. Sich dieser Problematik in Wissenschaft und Praxis weiter anzunehmen, ist daher unerlässlich. Die VolkswagenStiftung hat bereits in den Jahren 2004 und 2007 zwölf internationale Studiengruppen zu Migration und Integration auf den Weg gebracht, in denen die Themenkomplexe "Bildung", "Wirtschaft", "Partizipation", "Struktur und Wandel von Sprache" sowie "Migration und Organisation" behandelt werden. Jetzt fördert sie mit 800.000 Euro eine weitere Studiengruppe im Bereich "Migration und Gesundheit", die sich explizit der Gesundheitsversorgung jener Menschen mit Migrationshintergrund zuwendet, die unter psychischen Störungen leiden. mehr

15.04.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Näher ran ans Publikum – oder: wie Ausstellungen besser konzipiert werden können

Jahr für Jahr locken die bundesweit über 6000 Museen insgesamt mehr als 100 Millionen Besucher an. Dabei haben nicht nur die großen Museen mit überregionalem Einzugsgebiet erheblich an Attraktivität gewonnen, auch kleine und mittelgroße, die insbesondere mit neuen Ausstellungskonzepten bis dato nicht gekannte Besucherzahlen verzeichnen, schreiben Erfolgsgeschichten. Wie aber funktionieren Museen als Stätten des Lernens und als Orte der Kommunikation? Das ist die zentrale Frage eines Projekts, das die VolkswagenStiftung jetzt mit rund 600.000 Euro fördert und an dem ein halbes Dutzend Berliner Einrichtungen (Auflistung am Ende der Presseinfo) beteiligt ist. mehr

02.04.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Musik und Evolution: Darwin rocks!

Auch im Darwinjahr bleibt die Evolutionstheorie des großen Naturforschers noch vielen verschlossen. Jeder hat schon mal etwas davon gehört, doch die Dimensionen dieser Theorie und ihre Bedeutung für das eigene Leben lassen sich nicht leicht erfassen. Für Jugendliche haben sich Tübinger Biologen um Professor Dr. Nico Michiels nun etwas ganz Besonderes ausgedacht, um die Prinzipien von Mutation und Selektion kreativ zu erklären: Darwin rocks! Ein Musikvideo und ein Computerspiel vermitteln die Erkenntnisse in spielerischer und jugendgerechter Weise. Beide Produkte wurden heute der Öffentlichkeit vorgestellt; sie sind ab 3. April zu sehen und zu hören unter [www.darwinrocks.de](http://www.darwinrocks.de). mehr

31.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Erste Niedersachsenprofessuren ausgewählt

Sieben Spitzenwissenschaftler gehen erfolgreich aus der ersten Ausschreibungsrunde des Programms "Die Niedersachsenprofessur – Forschung 65+" hervor. Sie werden mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gefördert. Davon arbeiten ein Wissenschaftler an der NTH – Technische Universität Clausthal, drei an der Universität Göttingen, einer an der Medizinischen Hochschule Hannover und zwei an der Universität Osnabrück (siehe Übersicht am Ende der Presseinformation). mehr

17.03.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Sinneswandel bei den Fliegen

So unbeliebt die Fruchtfliege Drosophila melanogaster bei Obstliebhabern ist, so willkommen ist sie bei Forschern. Insbesondere wenn es um die Sinne geht, lassen sich die kleinen Tierchen hervorragend untersuchen. Einige ihrer Sinne sind ausgesprochen empfindlich: Beschallt man die Fliegen mit Fliegengesängen, so reihen sich die Männchen schnurstracks in Ketten auf und beginnen selbst zu singen. Klopft man die Tiere in Glasröhrchen nach unten, trotzen sie der Schwerkraft und krabbeln nach oben. Für beide zugrundeliegenden Sinnesleistungen – Schwerkraft und Hörsinn – konnten Professor Martin Göpfert von der Universität Göttingen und sein Team gemeinsam mit japanischen Wissenschaftlern die neuronalen Grundlagen aufklären. Während der Mensch getrennte Sinnesorgane zur Messung von Gravitation und Schall nutzt, werden bei der Fliege beide Sinne von einem einzigen Organ in der Antenne vermittelt, dann aber über spezialisierte Sinneszellen in die jeweiligen Nervenbahnen gelenkt. Die aktuellen Ergebnisse sind veröffentlicht in der Zeitschrift Nature, online zu finden unter [www.nature.com](http://www.nature.com) mehr

12.03.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft, Hochschule und Forschung

Den gesellschaftlichen Wandel im Blick

Welche Möglichkeiten bietet das Electronic Government gerade älteren Mitbürgern? – Wie kann es dazu kommen, dass in den USA die ideologische Polarisierung der Gesellschaft zunimmt, wohingegen sie sich in Westeuropa permanent zu verringern scheint? – Welche Chancen und Risiken bieten Innovationen in der Nano-Medizin und wie wird das neue Wissen in der Gesellschaft aufgenommen? – Welchen Bedingungen unterliegt sozial verantwortliches Investieren, das sich nicht allein auf kurzfristige Profitmaximierung ausrichtet? – All dies sind Fragen von großer wissenschaftlicher Tragweite, deren Beantwortung auch die Gestaltung unserer Lebenswelten beeinflusst. mehr

27.02.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft, Hochschule und Forschung

Buruli-Ulkus: Neue Behandlungsmethode in Sicht

Zu den wohl furchtbarsten Plagen im tropischen und subtropischen Afrika gehört der Buruli-Ulkus, eine Krankheit, die besonders die Armen in den ländlichen Regionen heimsucht. Ausgelöst durch das Mycobakterium ulcerans – ein Verwandter des Lepraerregers – leiden die Betroffenen unter großflächigen Hautgeschwüren, die nicht selten zu Entstellungen führen. Viele Kinder sind von diesem Leiden betroffen und oft ein Leben lang gezeichnet. Denn die heute verfügbaren Behandlungsmethoden sind nicht zufriedenstellend. mehr

18.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Karriere im Doppelpack

Von der Vorlesung zur Krippe, aus dem Labor zum Kinderarzt und dann als Paar noch an zwei verschiedenen Orten arbeiten? Familie und Beruf zu vereinbaren, ist keine leichte Aufgabe – erst recht nicht für junge Wissenschaftlerpaare, bei denen beide Partner eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben. Vor allem die hohen Anforderungen an die Mobilität führen nicht selten dazu, dass Nachwuchsforscher und -forscherinnen – mehrheitlich handelt es sich um Frauen – in der Postdoktorandenzeit der Wissenschaft den Rücken zukehren. Oft bietet ein Ortswechsel zudem nur einem Partner eine gute Perspektive, so dass dies in Kombination mit den familienbedingten Aufgaben die Entscheidung für einen Ausstieg aus der Wissenschaft mit bedingt. Ein gemeinsamer Lebensmittelpunkt mit beruflichen Perspektiven für beide Partner am selben Ort stellt hier eine enorme Erleichterung dar – gerade für junge Familien. mehr

03.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Anfassen erwünscht

In Erinnerung an den am 12. Februar vor 200 Jahren geborenen Charles Darwin wurde das Jahr 2009 weltweit zum "Darwin-Jahr" erklärt. Der Naturforscher entwickelte die Theorie eines natürlichen Prinzips der Evolution, die vor allem die langsame Trennung der Organismen in viele verschiedene Arten als Folge von Anpassungen an den Lebensraum erklärt. mehr

30.01.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Zehn Millionen Euro für die Lehre an deutschen Hochschulen

Die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung starten heute die Initiative "Bologna – Zukunft der Lehre". Ziel der Stiftungen ist es, gemeinsam die Lehre an deutschen Hochschulen zu stärken und Verantwortung für ihre Weiterentwicklung und praktische Verbesserung zu übernehmen. Konkret geht es darum, die Studierbarkeit von Studiengängen zu erhöhen, Abbrecherquoten zu senken, Betreuungsrelationen zu verbessern und die Mobilität zwischen Hochschulen auszubauen. Die Partner stellen jeweils fünf Millionen Euro zur Verfügung. Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland können sich in zwei Förderlinien bewerben. mehr

13.01.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5