Die VolkswagenStiftung fördert seit 1962 Forschungsvorhaben aller Disziplinen. Sie hilft, zukunftsweisende Wissensgebiete zu etablieren.
Anders als ihr Name vermuten lässt, ist die VolkswagenStiftung keine Unternehmensstiftung, sondern eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hier zu Lande überhaupt. Die Fördermittel werden aus dem Kapital der Stiftung – derzeit etwa 2,4 Milliarden Euro – erwirtschaftet. Damit ist die Stiftung autonom und unabhängig in ihren Entscheidungen – eine starke Basis, um Wissen zu stiften!
Die Zukunft der Universitäten liegt im wissenschaftlichen Nachwuchs. Tatsächlich beginnen die Hochschulen inzwischen, die Personalentwicklung als übergreifende Herausforderung zu sehen und Karrieremuster jenseits traditioneller Fachlaufbahnen zu würdigen. Immer noch haben es aber Grenzgängerinnen und Grenzgänger zwischen Disziplinen, Berufsfeldern und Ländern schwer, im Hochschulsystem Karriere zu machen. Welche kreativen Ansätze und Instrumente können helfen, verstärkt qualifizierte Frauen und Nachwuchskräfte mit "Grenzen überschreitenden" Berufsbiographien in Spitzenpositionen an Hochschulen zu bringen?
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24.10.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Als Gemeinschaftsprojekt haben heute acht deutsche Stiftungen aus der Mitte der Zivilgesellschaft den "Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration" ins Leben gerufen. Das unabhängige wissenschaftliche Expertengremium wird von nun an in einem Jahresbericht und verschiedenen Gutachten Stellung zu integrations- und migrationspolitischen Themen beziehen. Ziel ist es, die Politik in Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Zivilgesellschaft mit wissenschaftlich fundierten und handlungsorientierten Empfehlungen zu begleiten. Die acht Stiftungen stellen insgesamt rund 1,7 Millionen Euro für den Aufbau des Sachverständigenrats in den kommenden drei Jahren zur Verfügung.
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15.10.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Waren es die Konzertmitschnitte der Beatles? Die Promotionvideos – also Werbekurzfilme – von ABBA zu "Waterloo" im Jahr 1974 oder von Queen zu "Bohemian Rhapsody" 1975? Oder liegen die Wurzeln des Musikvideoclips gar im ausgehenden 19. Jahrhundert, als sich bebilderte Lieder, sogenannte Sound Slides, in amerikanischen Theatersälen großer Beliebtheit erfreuten? Obwohl die Entstehung des Musikvideoclips konträr diskutiert wird, steht zumindest fest, dass er seinen Weg zu einer eigenständigen und einflussreichen Gattung genommen hat. Film, Kunst, Literatur und Werbung sind vielfach durch seine besondere Ästhetik beeinflusst, unsere Alltagskultur wurde durch ihn geprägt. Umso erstaunlicher erscheint es daher, dass seit seiner Etablierung in den 1980er Jahren immer wieder die Rede ist von der "Krise" und dem "Ende" des Musikvideoclips. Gegenwärtig scheint er sich erneut in einer Umbruchphase zu befinden: Öfter als im Musikfernsehen ist er nun im Internet anzutreffen, wo er heruntergeladen und auf dem persönlichen iPod jederzeit und überall abgespielt werden kann.
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07.10.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Der November 2008 steht in Hannover ganz im Zeichen der Wissenschaft. Denn einen Monat lang laden die hannoverschen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen, die Stadt Hannover und die VolkswagenStiftung zu einer Entdeckungstour durch die Welt von Wissenschaft und Forschung ein. 125 Veranstaltungen umfasst das Programm im "November der WISSENschaf(f)t"– ein voller Terminkalender ist allen wissenschaftlich Interessierten garantiert!
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01.10.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Ich kann nicht die ganze Zeit Gefühle haben." – In diese abwehrenden Worte kleidet "Homo Faber" im gleichnamigen Roman von Max Frisch seine Weltsicht. Als durch und durch rationaler Mensch betont er immer wieder, Entscheidungen niemals aus dem Bauch heraus zu treffen. Dass dies jedoch zu kurz greift und der Mensch nicht nur ein "animal rationale", sondern auch ein emotionales Wesen ist, zeigt die Forschung im interdisziplinären Projekt "animal emotionale", das von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderinitiative "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" seit 2005 mit 650.000 Euro unterstützt wird.
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24.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Ohren wie ein Luchs" – so sprach man es bislang Menschen zu, die besonders gut hören können. Wenn der Volksmund jedoch auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ähnlichkeit der Hörvorgänge Rücksicht nähme, so müsste das Sprichwort geradewegs umformuliert werden: "Ohren wie die Fliegen!" Denn, so haben Forscher der Universität Köln herausgefunden, unser Ohr funktioniert ganz so wie das einer Fruchtfliege. Björn Nadrowski und seine Kölner Kollegen konnten jüngst zeigen, dass – bei aller äußerlichen Unähnlichkeit der Hörorgane – die Mechanik des Vorgangs bei Mensch und Fliege Drosophila melanogaster überraschend einheitlich ist.
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17.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Ben Cao Gang Mu gilt Kennern als eines der bedeutendsten Werke der chinesischen Heilkunde und als ein Weltkulturerbe, das auch der westlichen Medizin zugänglich sein sollte. Nicht weniger als 1900 Arzneidrogen hat der chinesische Arzt Li Shi Zhen im 16. Jahrhundert in dieser Enzyklopädie beschrieben, mehr als 11.000 Rezepte für die Medizin sind darin enthalten. Darüber hinaus gibt die "Monographisch geordnete Arzneikunde" vielfältige Einblicke in die chinesische Gesellschaft und seine Medizingeschichte. Dieses geballte Wissen möchte Professor Dr. Paul U. Unschuld von der Charité – Universitätsmedizin Berlin nun auch Lesern ohne Chinesisch-Kenntnisse erschließen, er plant eine annotierte Übersetzung ins Englische. Die VolkswagenStiftung unterstützt das ambitionierte Vorhaben in einer Pilotphase mit rund 450.000 Euro.
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10.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Bildung und Gesellschaft
Die VolkswagenStiftung unterstützt die erste europäische Sommerschule für Wirtschaftspsychologen vom 6. bis 12. September 2008 in Berlin.
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05.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Hätte er nicht so laut gequakt, wäre er vielleicht noch eine Weile unentdeckt geblieben in seinem Bambusrohr mitten auf Borneo: der winzige Frosch Kalophrynus eok, der gerade einmal 26,3 Millimeter misst. Dank seines vorlauten Quakens gehört er nun zu den bislang fünf neuen Arten, die Professor Dr. Alexander Haas und Professor Dr. Indraneil Das während ihrer Forschungsarbeiten in Ost-Malaysia entdeckten. Weitere Arten harren noch der wissenschaftlichen Beschreibung. Bei ihrer Frosch-Inventur konnten die Wissenschaftler der Universität Hamburg und der malaysischen Universität in Sarawak überdies die bisher unbekannten Kaulquappen von zehn Arten aufspüren, insgesamt wurden 25.000 Farbbilder von Fröschen und ihren Larven zur Dokumentation angefertigt und archiviert. Die VolkswagenStiftung unterstützte das Vorhaben "Inventory and Biodiversity of the Frog Fauna of East Malaysia (Borneo) with emphasis on their larval forms" im Rahmen ihres Partnerschaftsprogramms mit rund 50.000 Euro.
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03.09.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Zum Start ins neue Schuljahr: VolkswagenStiftung bewilligt im Ideenwettbewerb "Evolution heute" vier Vorhaben, die die Evolutionsbiologie auf neuen Wegen in die Schule bringen.
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22.08.2008
Pressemeldung
Schule