Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal dem Themenkomplex [Demographische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Nov_2012.pdf). Professor Wolfgang Marquardt skizzierte die Herausforderungen, die sich aus der Alterung der Gesellschaft und dem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften für den post-schulischen Bildungsbereich ergeben. Mit diesen Herausforderungen müsse sich der Wissenschaftsrat in seiner zukünftigen Arbeit gezielt auseinandersetzen. Ins Zentrum seiner Ausführungen rückte Marquardt die Frage, wie das Hochschulsystem und sein Verhältnis zur beruflichen Bildung zukünftig zu organisieren seien, um den Bedarf der Volkswirtschaft an unterschiedlichen Qualifikationen zu befriedigen.
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12.11.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Durchschnitt der Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen weist je nach Studienfach, Hochschule und Abschluss nach wie vor große Unterschiede auf. "Mit welcher Note ein Studium abgeschlossen wird, hängt in Deutschland nicht nur von der Prüfungsleistung ab, sondern auch davon, was und wo man studiert", erklärt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, zum heute veröffentlichten Arbeitsbericht für das Prüfungsjahr 2010. Dies bestätigt frühere Analysen der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates.
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12.11.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Am kommenden Freitag berät der Bundesrat den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 91 b). Nach dem Gesetzesentwurf wäre es möglich, künftig neben Vorhaben auch Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen im Zusammenwirken von Bund und Ländern zu fördern.
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19.09.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
(11. – 13. Juli 2012) Fachpersonal, das in komplexen Aufgabenbereichen der Pflege, der Therapieberufe (Physio-, Logo- und Ergotherapie) und der Geburtshilfe tätig ist, soll künftig an Hochschulen ausgebildet werden. In primärqualifizierenden patientenorientierten Studiengängen mit einem Bachelor-Abschluss sollen künftig zehn bis zwanzig Prozent eines Ausbildungsjahrgangs zur unmittelbaren Tätigkeit am Patienten befähigt werden.
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16.07.2012
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Flexibilisierung von haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen (Wissenschaftsfreiheitsgesetz) verabschiedet.
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02.05.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (25. – 27. Januar) ist der Aachener Ingenieurwissenschaftler Wolfgang Marquardt erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Er ist das einzige männliche Mitglied in der ansonsten rein weiblich besetzten Führungsriege des Wissenschaftsrates. So haben für die Wissenschaftliche Kommission erstmals zwei Wissenschaftlerinnen den Vorsitz übernommen.
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30.01.2012
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Entwicklung von Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die ein gemeinsames Engagement von Wissenschaft, Forschungsförderung und Politik erfordert. Da das dafür notwendige Fachpersonal mit Zusatzqualifikationen in der Informatik und im Bereich der Kommunikationstechnologien nach wie vor kaum existiert, müssen die erforderlichen Konsequenzen in der Ausbildung der Studierenden so rasch wie möglich gezogen werden. Zu diesem Ergebnis kamen rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Repräsentanten der Förderorganisationen auf einer gemeinsam vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft am 9. Dezember 2011 veranstalteten [Tagung zum Thema "Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Stellenwert - Förderung – Zukunftsperspektiven"](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Programm_Infrastrukturen.pdf?PHPSESSID=58d695d012345214224a26845fb591c8). Sie vereinbarten abgestimmte Schritte für deren weiteren Ausbau und folgen damit Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom Januar 2011.
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12.12.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Knapp die Hälfte der Bachelorabsolventinnen und -absolventen an Universitäten schloss im Prüfungsjahr 2007 innerhalb der dort überwiegend geltenden Regelstudienzeit von sechs Fachsemestern ab, 2008 und 2009 waren es jeweils 59 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse der regelmäßigen Berichterstattung der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates über die Entwicklung der Fachstudiendauer an Universitäten und Fachhochschulen.
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18.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In einem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden.
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14.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
In seinem jährlichen [Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem](http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/VS_Bericht_Juli_2011.pdf) setzte sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrats dieses Mal mit neueren Entwicklungen in der Hochschulfinanzierung in Deutschland auseinander.
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11.07.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung