Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Die Elektro- und Informationstechnik an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland überzeugt mit hoher Forschungsqualität. Das ist der Tenor des ersten Forschungsratings in einem technikwissenschaftlichen Fach. Ein breites Fundament guter bis sehr guter Forschungsleistungen zusammen mit einer herausragenden Spitzenforschung macht das überzeugende Leistungsniveau aus. In allen untersuchten Teilbereichen der Elektro- und Informationstechnik gibt es sehr gute bis herausragende Forschung. Bemerkenswert ist die Drittmittelstärke der Elektro- und Informationstechnik. Zwischen 2004 und 2008 haben die teilnehmenden 47 Einrichtungen nahezu zwei Milliarden Euro an Drittmitteln verausgabt, die knapp zur Hälfte von Unternehmen und zu einem Viertel von Bund und Ländern stammen.
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15.06.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf seinen Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat zwei Verfahren der Institutionellen Akkreditierung beraten. In beiden Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
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30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Strukturelle und systematische Mängel sprechen aus Sicht des Wissenschaftsrates derzeit dagegen, das 1906 gegründete Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in die Leibniz-Gemeinschaft aufzunehmen. Das Institut, in dem bio-medizinische Grundlagenforschung betrieben wird, überträgt Erkenntnisse der Molekular- und Zellbiologie in therapeutische Konzepte und Strategien zur Bekämpfung von Krebs und anderen schweren Krankheiten. Es war auf Wunsch des Landes Hessen evaluiert und geprüft worden.
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30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) ist eine deutschlandweit einmalige und international sichtbare epidemiologische Forschungseinrichtung. Seine Forschungsthemen, vor allem im Rahmen der Pharmakoepidemiologie und der Adipositasforschung, sind für die Gesundheitswissenschaften wie für die Gesundheitspolitik und -praxis von hoher Relevanz. Da seine Aufgaben und Leistungen überregional bedeutsam und von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse sind, empfiehlt der Wissenschaftsrat, das Institut als außeruniversitäre Forschungseinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen.
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30.05.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf der Tagesordnung der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates standen dieses Mal vier Evaluationsverfahren und zwei Verfahren der institutionellen Akkreditierung.
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27.05.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder sind die ersten Entscheidungen gefallen. Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates für die Exzellenzinitiative hat am 2. März in Bonn insgesamt 59 Projekte an 32 Universitäten für die Endrunde des Programms zur Stärkung der universitären Spitzenforschung bestimmt.
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02.03.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, erklärt zu der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen gegen die Doktorarbeit des Bundesministers der Verteidigung:
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25.02.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Auf seinen Wintersitzungen hat der Wissenschaftsrat den Aachener Ingenieur Wolfgang Marquardt zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Marquardt tritt die Nachfolge des Münchner Mittelalter-Philologen Peter Strohschneider an, der den Wissenschaftsrat von 2006-2010 geleitet hat.
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31.01.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Bereits zum dritten Mal war der Wissenschaftsrat auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich seiner Wintersitzungen zu Gast im Bundeskanzleramt. Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, nahm diese Gelegenheit zum Anlass für einen Blick auf die vergangenen fünf Jahre seiner Amtszeit, an deren Beginn die Föderalismusreform I in den Jahren 2005/06 stand, sowie auf aktuelle Herausforderungen der Wissenschaftspolitik.
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31.01.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Hochschultypen Universität und Fachhochschule allein reichen nicht mehr aus, um die gewachsene Vielfalt der individuellen und gesellschaftlichen Erwartungen an akademische Einrichtungen erfüllen zu können, so der Wissenschaftsrat in seinen jüngst verabschiedeten Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen in Deutschland. Vor allem auch mit Blick auf die wachsende und heterogener werdende Zahl von Studierenden sind mehr alternative Hochschulformen notwendig.
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17.11.2010
Pressemeldung
Hochschule und Forschung