Die Betriebe wissen am besten, was Fachkräfte lernen müssen
In ihrer neuen Studie "Education at a Glance" stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) der deutschen dualen Ausbildung ein gutes Zeugnis aus – zu Recht, findet Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
26.06.2013 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und HandelskammertagWansleben: "Die OECD-Studie attestiert Deutschland nicht nur ein hohes Niveau bei der Ausbildung seiner Jugend. Sie zeigt, dass das deutsche Modell einer praxisnahen, dualen Berufsausbildung in Schule und Beruf einen besseren Schutz gegen Arbeitslosigkeit bietet als die Bildungssysteme vieler anderer OECD-Länder.
Das Geheimnis: Die Unternehmen wissen am besten, was ihre Fachkräfte lernen und leisten müssen und können die Inhalte selbst mitgestalten. So macht der praktische Teil zwei Drittel der Berufsausbildung aus.
Das deutsche duale System eins zu eins in andere Länder zu kopieren, ist weder gewollt noch zielführend. Es gibt jedoch Kernelemente, die sich übertragen lassen: die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Staat, die Ausbildung in Praxis und Theorie durch geeignete Lehrer und die Sicherung der Qualität im Rahmen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung.
Die Industrie- und Handelskammern und die Deutschen Auslandshandelskammern unterstützen bereits viele Unternehmen und Länder bei den Anstrengungen, erfolgreiche Elemente des dualen Systems künftig landesspezifisch zu übernehmen."
- Bessere Jobaussichten mit guter Qualifikation
- "Neue OECD-Position zur dualen Ausbildung war überfällig"
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